Vier Fragen an: Ann-Luise Opitz
Vier Fragen an: Ann-Luise Opitz. Fotos: Juba e.V.
Baden-Baden - Acht Bands an zwei Abenden: Das erwartet das Publikum am Freitag, 31. Mai, und Samstag, 1. Juni, auf der Akademiebühne Baden-Baden beim fünften "Juba"-Festival. Der Baden-Badener Verein "Juba" organisiert das Event seit 2014. In diesem Jahr findet es zum ersten Mal an zwei Tagen statt. Über die Veranstaltung sowie den Verein hat BT-Volontär Marius Merkel mit Ann-Luise Opitz (22), stellvertretende Vorsitzende des "Juba", gesprochen.

BT: Frau Opitz, auf was kann sich das Publikum beim "Juba"-Festival freuen?

Ann-Luise Opitz: Grundsätzlich kann man sagen, dass es eine Veranstaltung für Jugendliche und junge Erwachsene ist. Wir wollen jungen und eher unbekannten Musikern aus der Region die Möglichkeit geben, vor einem größeren Publikum aufzutreten. Es spielen an zwei Abenden acht Bands, hauptsächlich aus der Indy-Pop-Rock-Szene. Jede Gruppe spielt 45 Minuten, dadurch haben wir an einem Abend vier verschiedene Auftritte. Die Bands kommen aus der erweiterten Region - insbesondere aus dem Murgtal und Karlsruhe. Neben den Konzerten findet am Samstagmittag noch ein Tischkicker-Turnier statt.

BT: Welchen Aufwand erfordert das Festival von den Verantwortlichen?

Opitz: Die Organisation des Events nimmt viel Zeit in Anspruch: Es macht uns aber Spaß und das relativiert einiges. An den Veranstaltungsabenden selbst haben wir ein knapp 20-köpfiges Team, das in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommt und mithilft. Im Vorfeld haben mein Vorstandskollege, Lars Ranthon (23), und ich sechs Leute zur Seite. Zusammen übernehmen wir die Planungen. Dabei mussten wir unter anderem die Bandbewerbungen durchgehen - es gingen in diesem Jahr knapp 40 Bewerbungen bei uns ein - und die geeignetsten Gruppen aussuchen. Der Hauptaufwand ist in der Zeit unmittelbar vor und direkt nach dem Festival. Und natürlich an den Konzertabenden selbst. Im Juni beziehungsweise Juli treffen wir uns dann zu einer Nachbesprechung.

BT: Sind sie unmittelbar vor dem Festival eher nervös oder freuen Sie sich auf das, was am Freitag und Samstag ansteht?

Opitz: Es ist eine Mischung aus beidem. Ich bin seit 2014 als Mitorganisatorin des Festivals dabei, habe also schon eine gewisse Erfahrung. Trotzdem ist es jedes Jahr etwas Aufregendes. Vor allem in diesem Jahr, da wir zum ersten Mal an zwei Tagen im Einsatz sind. In den vergangenen Jahren war das Festival immer nur an einem Abend. Ich freue mich aber nicht nur darauf, dass das Festival nun endlich beginnt, sondern auch darauf, die zwei Tage mit den anderen Helfern zu verbringen. Es macht einfach Spaß, solch ein Event mit Freunden zu organisieren.

BT: Und für was steht der Verein "Juba"?

Opitz: Wir sind ein gemeinnütziger Verein für Jugendliche und junge Erwachsene. "Juba" steht unter anderem für "junge Badener", "junge Bands", "Jugend in Baden". Der Verein wurde im Dezember 2014 von mehreren Jugendlichen gegründet, um die Jugendkultur in Baden-Baden zu revolutionieren. Wir wollen, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gerne in Baden-Baden wohnen, beziehungsweise sich hier wohlfühlen.

Fotos: Juba e.V.

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"Vier Fragen an:" ist eine Reihe der BT-Onlineredaktion. Die vier Fragen richten sich an Menschen, die gerade im Fokus stehen, etwas Interessantes erlebt oder zu erzählen haben oder aufgrund ihrer Tätigkeit interessant sind.

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