Zoll und BKA im Fabergé-Museum
Zoll und BKA im Fabergé-Museum
Baden-Baden (nie) - Autos mit verdunkelten Scheiben und Menschen in Westen, auf denen in großen Buchstaben "Zoll" geschrieben steht: Am Montag gab es in der Sophienstraße einen Einsatz. Dieser läuft auch am heutigen Dienstag noch weiter.

Wie die für die Ermittlungen zuständige Staatsanwaltschaft Mannheim auf BT-Nachfrage mitteilte, handelte es sich dabei um eine Steuerangelegenheit. "Aufgrund des Steuergeheimnisses" könne jedoch nichts weiter dazu gesagt werden, hieß es von der zuständigen Pressestelle.

Auffällig waren und sind Fahrzeuge mit Wiesbadener Kennzeichen, die auf eine Beteiligung des Bundeskriminalamts (BKA) hindeuten, das seinen Sitz in der hessischen Landeshauptstadt hat - entsprechende Beschriftungen sind auch auf der Kleidung einiger Einsatzkräfte zu sehen. Personen in Zollwesten gingen am Montag den ganzen Tag über im Fabergé-Museum ein und aus. Dort prangte an der Tür ein handgeschriebenes Schild mit der Aufschrift "heute geschlossen". Jedoch gab auch das BKA keine Auskunft darüber, was genau die Einsatzkräfte im Visier haben. Auch am Dienstag parkten wieder entlang der Sophienallee Einsatzfahrzeuge und Einsatzkräfte gingen in dem Museum ein und aus.

In dem Museum werden seit 2009 wertvolle Schmuckstücke des russischen Goldschmieds Peter Carl Fabergé ausgestellt. Initiator der Ausstellung ist der russische Oligarch und Kunstsammler Alexander Iwanow.

Fotos: Hölzle

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