Fabergé-Museum will Freitag öffnen
Fabergé-Museum will Freitag öffnen
Baden-Baden (hol) - Die Ermittlungen von Zoll und Bundeskriminalamt im Fabergé-Museum in der Sophienstraße und im Antiquitätenhandel "Fine Art Masterpiece" dauern an. Auch am Mittwoch waren Zivilfahnder und Uniformierte ganztags zugange.

Nachts wurde das Areal von Sicherheitspersonal überwacht. Am Abend wurde die kurstädtische Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Die Drehleiter war nötig, um die Überwachungskamera am Eingang des Museums abzumontieren.

Der Einsatz, der am Montag begonnen hatte, wird auch am Donnerstag fortgesetzt. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Mannheim, auf deren Veranlassung die Ermittler tätig sind. Mit Verweis auf das Steuergeheimnis gab es keine weiteren Informationen.

Das Museum selbst meldete, die Ausstellung sei "wegen einer internen Revision zur Bestandsaufnahme der Kunstgegenstände aus versicherungstechnischen Gründen" bis heute geschlossen. Am Freitag öffne man wieder. Die Fahnder seien dabei, eine Übersicht über die Ausstellungsstücke zu erstellen.

Welche Vorwürfe dem Museum oder seinem Betreiber, dem russischen Milliardär Alexander Iwanow, gemacht würden, sei unbekannt. Man kooperiere mit den Ermittlern. Aus Kreisen der Ermittler war zu hören, dass Computer und Unterlagen zur Auswertung beschlagnahmt wurden. Der Einsatz sei sehr aufwendig. Um einen Überblick zu bekommen, ist wohl auch eine Drohne eingesetzt worden.

Foto: Lauser

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