In den Schwimmbädern wird viel Geld versenkt
In den Schwimmbädern wird viel Geld versenkt
Gaggenau (vgk) - Mit der Wiedereröffnung des Waldseebades ist frühestens im Mai 2021 zu rechnen (wir berichteten). Seit Juni 2016 ist es nach einem Unwetter geschlossen - das hat Folgen für die verbliebenen Freibäder in der Stadt. Dies wurde beim Bäderbericht deutlich, den die Stadtverwaltung dem Gemeinderat erstattete.

Kuppelsteinbad: Insbesondere das Freibad in Ottenau hat seitdem ein deutlich höheres Besucheraufkommen zu verzeichnen. Dies führt den ehrenamtlich geführten Schwimmbadverein Kuppelsteinbad, der das Bad betreibt, an seine Grenzen. Die Stadt hatte Unterstützung zugesagt und übernimmt nun auch einigen Aufgaben.

Freibad Sulzbach: Gedanken machte sich die für Freibäder zuständige Arbeitsgruppe auch über das Freibad Sulzbach, ebenfalls in Regie eines Trägervereins. Dieser plant seit mehreren Jahren eine Schwimmbadsanierung mittels Edelstahlbecken und einer damit einhergehenden Verkleinerung der Wasserfläche auf 550 Quadratmeter. Das Problem ist die Finanzierung der dafür geschätzten netto 1,13 Millionen Euro. Es gibt noch eine Finanzierungslücke.

Hallenbad Murgana: Der festgestellte Sanierungsbedarf liegt netto bei rund 2,23 Millionen Euro ohne Baunebenkosten. Davon werden rund 1,8 Millionen Euro für die Sanierung des Bewegungsbeckens, des Schwimmbeckens, den Austausch alter Fenster, Fassadensanierung und -dämmung gebraucht. Auch die Sanierung der Flachdächer und Erneuerung des Blockheizkraftwerks (BHKW) fallen in diesen Kostenblock. Auf kleinere Maßnahmen wie Reparaturen am Gebäude und der Gebäudetechnik entfallen die restlichen 430 .000 Euro.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Badischen Tagblatts und im E-Paper.

Foto: Gangl

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