Strobl: Abgrenzung zur Werte-Union
Strobl: Abgrenzung zur Werte-Union
Von BT-Korrespondentin Brigitte J. Henkel-Waidhofer

Stuttgart - Der CDU-Landesvorsitzende und Bundes-Vize seiner Partei, Thomas Strobl, hat überraschend seinen Auftritt beim Bundestreffen der Werte-Union abgesagt.


Ursprünglich wollte er der konservativen Gruppierung am Samstag in Filderstadt seine Aufwartung machen, um, wie es in einer Erklärung heißt, "über Inhalte, über Zukunftsthemen wie den Klimaschutz, den digitalen Wandel und die Innere Sicherheit zu sprechen, aber auch, um deutlich zu machen, dass wir nur gemeinsam als eine Union erfolgreich sein können". Leider sei der Fokus der Veranstaltung im Vorfeld "ausschließlich auf Personalfragen wie die der Bundeskanzlerin, der CDU-Bundesvorsitzenden sowie von Kabinettsumbildungen gelegt worden".

Kein Beitrag zu "selbstzerstörerischen" Prozessen

Er hingegen, werde "alles dafür tun, zu diesen selbstzerstörerischen Selbstbeschäftigungsprozessen keinerlei Beiträge zu leisten, in Baden-Württemberg nicht und auch anderswo nicht". Zumal die Partei "vor einem halben Jahr in einem vorbildlichen Prozess einen parteiinternen Wettbewerb um den Bundesvorsitz durchgeführt, um den uns viele beneiden". Dieser Prozess solle jetzt durch die Bundes-Werte-Union diskreditiert werden.

Werte-Union lädt Hans-Georg Maaßen ein

Die Werte-Union reagierte mit der Einladung von Hans-Georg Maaßen, der auch sofort zusagte. "Wir freuen uns auf unsere Jahrestagung, auf der wir mit den Experten mit Rückgrat Rainer Wendt und Hans-Georg Maaßen darüber diskutieren, was die Politik für mehr innere Sicherheit tun muss", heißt es auf der Facebook-Seite. Man weiche "unbequemen Diskussionen nicht aus, die gehören nämlich zur Demokratie dazu".

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Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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