Vier Fragen an: Niklas Bülow
Vier Fragen an: Niklas Bülow
Durmersheim (kie) - Niklas Bülow, 19-jähriger App-Entwickler aus Durmersheim, hat bereits zum dritten Mal in Folge eines von 350 Stipendien für die World Wide Developers Conference (WWDC, auf deutsch: Weltweite Entwickler-Konferenz) von Apple erhalten. Die Konferenz fand Anfang Juni im Silicon Valley statt und hat in der IT-Branche einen hohen Stellenwert. Mit BT-Volontärin Franziska Kiedaisch sprach der Informatik-Student über seine jüngsten Eindrücke.


BT: Herr Bülow, vor dem Hintergrund der vergangenen Jahre: Was war in diesem Jahr anders bei der WWDC?

Niklas Bülow: In diesem Jahr hat Apple einen größeren Fokus auf die Interaktion mit den Apple-Mitarbeitern gelegt. Die Auftaktveranstaltung für die Stipendiaten diente zum Beispiel in diesem Jahr hauptsächlich dem Austausch mit Apple-Entwicklern und Apple-Personalvermittlern. Auch Teilnehmer ohne Stipendien konnten in diesem Jahr ihre Fragen von fast 1.000 Apple-Entwicklern beantworten lassen.

BT: Was war für Sie der spektakulärste Input, den Sie aus Kalifornien mit nach Hause nehmen?

Bülow: Die WWDC war in diesem Jahr extrem groß, deshalb ist es schwierig, eine Auswahl zu treffen. Spektakulär war eigentlich fast alles. Wirklich besonders finde ich den nahen Kontakt mit Personen, die dieselben Interessen pflegen, dass man jedes Jahr eine Menge neuer Freunde kennenlernt und auch der Austausch mit Apple-Mitarbeitern ohne Hürden stattfindet. Das macht die WWDC einzigartig. Auch in diesem Jahr nehme ich wieder viele Kontakte mit nach Hause. Den Kontakt zu den neuen Freunden will ich halten und mich außerdem weiter mit Motivation in der Branche betätigen. Jetzt direkt nach der WWDC werde ich mir aber erst einmal die neuen Features aneignen, die Apple auf der Konferenz vorgestellt hat.

BT: Wie haben Sie die Tage im Silicon Valley verbracht?

Bülow: Die Tage waren ziemlich voll. Meist stand ich zwischen 6 und 7 Uhr auf und machte mich direkt auf den Weg zur Konferenz, teils noch nach einem kleinen Frühstück. Normalerweise begann die Konferenz um 9 Uhr. Den restlichen Tag war ich dann meist auf der Konferenz, habe verschiedene Präsentationen, sogenannte "Sessions" angeschaut und "Labs" besucht, bei denen man Entwicklern Fragen stellen konnte. Am Abend gab es oft Unternehmungen mit Arbeitskollegen und anderen Stipendiaten, wie etwa der Besuch des Google- oder Apple-Campus'. An einigen Tagen gab es abends auch ein organisierte Treffen; hier konnte man sich nochmals mit alten und neuen Bekannten vernetzen. Donnerstags fand zudem ein Privatkonzert der Band Weezers für alle Teilnehmer der Konferenz und Apple-Mitarbeiter statt. Das war super, um die Woche ausklingen zu lassen.

BT: Werden Sie sich im kommenden Jahr wieder auf ein Stipendium bewerben?

Bülow: Auf jeden Fall werde ich mich auch nächstes Jahr bewerben. Jedes Mal ist ein unvergessliches Erlebnis. Nach der Konferenz strotzt man nur so vor Motivation, sich weiter in der Branche zu engagieren.

"Vier Fragen an:" ist eine Reihe der BT-Onlineredaktion. Die vier Fragen richten sich an Menschen, die gerade im Fokus stehen, etwas Interessantes erlebt oder zu erzählen haben oder aufgrund ihrer Tätigkeit interessant sind.

Foto: Niklas Bülow

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