Keine Erinnerung an Unfälle
Keine Erinnerung an Unfälle
Karlsruhe (red) - Eine Frau hat am Samstagnachmittag auf der Karlsruher Südtangente zwei Unfälle verursacht. Gegenüber der Polizei gab sie später an, sich nicht an die Vorfälle erinnern zu können, da sie seit Tagen von ihr benötigte Medikamente nicht eingenommen habe.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, fuhr die 49-Jährige am Samstag gegen 17.15 Uhr vom Hauptbahnhof kommend auf die Südtangente auf. Dabei nutzte sie mit ihrem BMW aber nicht den Beschleunigungsstreifen, sondern fuhr direkt auf die rechte Fahrspur. Danach kam sie mit ihrem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug prallte zunächst gegen die rechte Schutzplanke, prallte dort ab und fuhr über beide Fahrstreifen. Danach krachte sie in die Mittelschutzplanke.

Fahrt nach Unfall fortgesetzt

Nach dieser Kollision setzte sie ihre Fahrt in Richtung Pfalz fort. Dabei fuhr sie kurze Zeit später im Tunnel einem vorausfahrenden Pkw auf. Durch den Aufprall wurde der Renault einer 29-Jährigen gegen die Tunnelwand geschleudert und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Auch der BMW der Verursacherin prallte gegen die Tunnelwand und kam erst nach rund 150 Metern zum Stillstand.

Frauen in Klinik gebracht

Beide Frauen kamen mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Die Unfallverursacherin gab an, sich an die Unfälle nicht zu erinnern, da sie seit Tagen notwendige Medikamente nicht eingenommen habe.

Behinderungen auf der Südtangente

Wegen der Unfälle kam es bis 19.40 Uhr auf der Südtangente zu Behinderungen, sie musste in Richtung Pfalz vorübergehend gesperrt werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 45.000 Euro.

Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa/Archiv

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