Zecken: Risikogebiete in Region
Zecken: Risikogebiete in Region
Rastatt (red) - Es krabbelt wieder im Unterholz: Mit den steigenden Temperaturen sind auch die Zecken wieder aktiv, und die Gefahr, gebissen zu werden, nimmt zu.

161 Stadt- und Landkreise hat das Robert-Koch-Institut für das Jahr 2019 als FSME-Risikogebiete ausgewiesen - 15 mehr als bisher und fast alle in Süddeutschland. Auch Rastatt und Baden-Baden gehören zu den Risikogebieten und es besteht eine erhöhte Gefahr, sich durch Zeckenbiss mit der Hirnhautentzündung FSME oder Borrreliose zu infizieren.

"Der beste Schutz ist vorzubeugen", rät der Chef der Krankenkasse DAK in Rastatt, Matthias Böss. "Zecken lauern im Gras, oder im Unterholz und lassen sich nicht, wie oft behauptet, aus den Bäumen herabfallen. Bei Streifzügen durch die Natur sollte man deshalb lange Kleidung und feste Schuhe tragen sowie Insekten abwehrende Mittel verwenden." Hat es eine Zecke dennoch geschafft sich festzubeißen, wird diese am besten mit einer speziellen Zange oder Zeckenkarte vorsichtig entfernt.

Wer in einem Risikogebiet lebt, oder dorthin reist, kann sich gegen FSME impfen lassen. Borreliose kann nur im Nachhinein mit Antibiotika behandelt werden.

Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa

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