Zusatzmessungen meist unter Grenzwert
Zusatzmessungen meist unter Grenzwert
Karlsruhe (lsw) - Die zu Jahresbeginn gestarteten Zusatzmessungen der Luftqualität in Baden-Württemberg bleiben überwiegend ohne Folgen. An 30 der 39 neuen Messstationen lag die Konzentration des Schadstoffs Stickstoffdioxid (NO2) deutlich unter dem Grenzwert, und an drei weiteren zumindest knapp darunter.

Das teilte die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) am Freitag mit. An sechs Stationen wurde die Grenze von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft im Drei-Monats-Mittelwert überschritten: in Esslingen, Geislingen und Göppingen, in Stuttgart und Wiesloch sowie in Blaustein.

Diese Stationen sollen nun bis Jahresende weiter betrieben werden. "Wir rechnen damit, dass sich im weiteren Jahresverlauf nicht alle Überschreitungen bestätigen werden", sagte LUBW-Präsidentin Eva Bell. Auch drei Stationen in Crailsheim, Mannheim und Sinsheim, die knapp unterhalb der Grenze lagen, sollen zumindest vorläufig weiter betrieben werden. Genauso eine Anlage in Stuttgart, die deutlich unter der Grenze lag, bleibt. Alle weiteren werden wieder abgebaut.

Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid wird an 68 offiziellen Messpunkten im Land ermittelt. Um ein besseres Bild zu bekommen, hatte die LUBW die zusätzlichen Stationen dort errichtet, wo Grenzwertüberschreitungen aufgrund der äußeren Umstände denkbar waren. Ursprünglich war von 40 zusätzlichen Messpunkten die Rede gewesen, jetzt waren es aber nur noch 39.

Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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