Viel Reiseverkehr zum Ferienstart erwartet
Viel Reiseverkehr zum Ferienstart erwartet
Stuttgart (lsw) - Staus auf den Autobahnen, volle Flughäfen und Bahnhöfe: Auch in Baden-Württemberg stehen jetzt die Sommerferien bevor. Für knapp 1,5 Millionen Schüler und mehr als 137.000 Lehrer in Baden-Württemberg ist an diesem Freitag letzter Schultag.

Das bedeutet, dass sich viele Menschen im Südwesten Deutschlands auf den Weg in den Urlaub machen - oder auf den Weg zurück nach Hause sind, wenn sie aus anderen Bundesländern stammen, wo die Ferien demnächst enden.

Der Stuttgarter Flughafen rechnet am Freitag mit bis zu 50.000 Passagieren, die in den Urlaub wollen oder wieder zurückkommen. An normalen Tagen werden zwischen 30.000 bis 35.000 Passagiere abgefertigt, wie eine Sprecherin mitteilte. Sie empfahl etwas mehr Zeit für den Check-in und die Sicherheitskontrollen einzuplanen. Mit mehr Passagieren wird auch in Friedrichshafen und am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden gerechnet.

Auch die Bahn bereitet sich vor. Ein Sprecher sagte: "Wir haben alles im Einsatz, was rollen kann." Besonders an den Fernverkehrsknoten in Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe und Freiburg sei viel los.

Mit dem Schulende müssen Reisende auch auf den Autobahnen im Südwesten wieder mit längeren Fahrtzeiten rechnen. Besonders staugefährdete Strecken sind nach Angaben des Landesinnenministeriums die A5 Frankfurt - Karlsruhe - Basel zwischen Kreuz Heidelberg und Baden-Baden, die A6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg zwischen Kreuz Walldorf und Bretzfeld sowie die A7 Würzburg - Füssen/Reutte zwischen Aalen/Oberkochen und Kreuz Ulm/Elchingen.

Geduld brauchen demnach auch Autofahrer auf der A8 Karlsruhe - Stuttgart - München zwischen Dreieck Karlsruhe und Pforzheim-Süd sowie zwischen Aichelberg und Ulm-Ost. Staugefahr herrscht zudem auf der A81 Heilbronn - Stuttgart - Singen zwischen Mundelsheim und Dreieck Leonberg sowie zwischen Kreuz Stuttgart und Herrenberg.

Agrarminister Peter Hauk (CDU) appellierte an die Autofahrer, keine Lebensmittel an den Autobahnraststätten unachtsam zu entsorgen. Hintergrund ist die drohende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest.

Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa

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