Rufnummer 115 verursacht im Landkreis kaum Kosten
Rufnummer 115 verursacht im Landkreis kaum Kosten
Rastatt (dm) - Anders als in Baden-Baden, wo die bundesweit einheitliche Behördenrufnummer 115 wegen immenser Kosten auf dem Prüfstand steht, berappt der Landkreis Rastatt dafür kaum zusätzliches Geld. Das geht aus einer Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage des Rastatter Bürgermeisters Arne Pfirrmann (FW) im Kreistag hervor.

In der Kurstadt wird die Abschaffung diskutiert, weil dort 130.000 Euro im Jahr bezahlt werden müssen - allerdings landen alle Anrufer dort in einem Servicezentrum in Karlsruhe, das dafür entsprechend Geld verlangt. Im Kreis Rastatt hingegen laufen die Anrufe im Kunden-Service-Center des Landkreises auf, egal, ob man nun die (0 72 22) 38 10 oder die 115 wählt. Die 115 - laut Landrat Toni Huber kommen über sie lediglich fünf, sechs Anrufe am Tag - werde im Prinzip ohne Zusatzkosten von den Mitarbeiterinnen im Kunden-Service-Center mitbedient - außer in Randzeiten, in denen das Karlsruher Center bemüht wird. Das habe wegen der zurückhaltenden Nutzung zuletzt 300 Euro im Jahr gekostet. Aktuell liege man bei 200 Euro fürs erste Quartal 2019.

Archivfoto: pr/Jörg Peter

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