Abfallbilanz wird vorgelegt
Abfallbilanz wird vorgelegt
Stuttgart (lsw) - In den vergangenen Jahren ist in Baden-Württemberg immer weniger Müll angefallen.

Eine eigene Abfallbilanz des Landes hält zudem unter anderem fest, wo im Land die Menschen besonders wenig oder viel Müll produzieren und wie sich in den Orten und Regionen die Müllgebühren entwickeln. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) stellt am Montagvormittag die Abfallbilanz für das Jahr 2018 vor.

Nach den Zahlen für das Jahr zuvor produzieren Menschen im Südwesten Deutschlands immer weniger Müll. Das Haus- und Sperrmüllaufkommen sank demnach 2017 auf 139 Kilogramm pro Kopf. Das war der niedrigste Wert seit dem Jahr 1990. Damals wurde die Abfallbilanz erstmals vorgestellt.

Die Abfallgebühren betrugen 2017 für einen Vier-Personen-Haushalt im Schnitt 152,03 Euro. Verblüffend groß ist stets die Spanne zwischen den Kommunen mit dem meisten und mit dem wenigsten Müll: Unter den Großstädten produzierte Freiburg im Jahr 2017 den Angaben zufolge etwa 108 Kilogramm Haus- und Sperrmüll je Einwohner. Mannheim trug mit 241 Kilogramm die rote Laterne.

Symbolfoto: Sina Schuldt/dpa

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