Erst Unfall stoppt Raser: Ein Schwerverletzter
Erst Unfall stoppt Raser: Ein Schwerverletzter
Bühl (red) - Die rasante Fahrt eines 18 Jahre alten Audi-Fahrers am späten Mittwochabend auf der Rheinstraße und der Vimbucher Straße hat gleich mehreren Strafverfahren geendet.

Der junge Mann soll kurz vor 23 Uhr auf der Rheinstraße unweit einer Bahnunterführung ein riskantes Überholmanöver durchgeführt haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Eine entgegenkommende Streifenbesatzung des Polizeireviers Bühl wurde dadurch gefährdet und musste eine Vollbremsung hinlegen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Die Beamten nahmen die Verfolgung des Audi auf, es gelang ihnen aber nicht, diesen einzuholen. Letztlich beendete ein Unfall die Raserei: Am Ortseingang von Bühl-Vimbuch kam er - die Polizei vermutet, weil er zu schnell war - nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte zunächst mit einem Bordstein. Dadurch verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und krachte in einen entgegenkommenden Renault.

Dessen 30-jähriger Fahrer wurde hierbei schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Audi geriet durch die Frontalkollision ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Es entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich.

Der Unfallverursacher blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen der Vorfälle. Insbesondere der Verkehrsteilnehmer, der zu Beginn der Raserei riskant überholt wurde, wird gebeten, mit den Ermittlern des Autobahnpolizeireviers in Bühl unter der Telefonnummer (0 72 23) 80 84 70 in Kontakt zu treten.

Symbolfoto: Franziska Kraufmann/dpa

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