Widerstand gegen Polizei
Widerstand gegen Polizei
Rastatt (red) - Mit mehreren Widerstandshandlungen haben es die Beamten des Polizeireviers Rastatt am vergangenen Samstag zu tun gehabt.

Gegen 16.50 Uhr stürzte in der Bahnhofstraße ein Mann und zog sich dabei solche Verletzungen zu, dass er durch den Rettungsdienst versorgt werden musste.

Dabei versuchte seine ebenfalls anwesende und gleichermaßen alkoholisierte Ehefrau, die weiblichen Rettungskräfte von ihrem Mann fernzuhalten. Als Polizeibeamte dies zu verhindern versuchten, richtete die Frau ihre Attacke gegen diese und verletzte dabei eine Beamtin leicht.

Eine richterlich angeordnete Blutentnahme zur Beweisführung musste im Anschluss ebenfalls gegen den Widerstand der Frau durchgeführt werden. Darüber hinaus muss die Frau wegen ihren ausgesprochenen Beleidigungen mit einer weiteren Anzeige rechnen.

Mann greift Fahrradfahrer an

Bei einer Körperverletzung in der Karlsruher Straße soll ein 20 Jahre alter Mann kurz nach 21 Uhr zwei 19-jährige Radfahrer grundlos angegriffen und einen der beiden Radler mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Die hinzugerufenen Beamten wollten daraufhin den zwischenzeitlich in einem Auto sitzenden Mann kontrollieren. Beim Verlassen des Fahrzeuges verlor dieser ein etwa 20 Zentimeter langes Messer und ging in Boxerhaltung auf die Beamten zu. Mehrere Polizisten waren notwendig, um den offenbar in Rage geratenen 20-Jährigen zu bändigen. Er wurde in Gewahrsam genommen.

Wegen seiner Alkoholisierung von rund einem Promille und einem möglicherweise vorangegangen Rauschgiftkonsum wurde eine Blutprobe erhoben. Bei den Widerstandshandlungen wurde ein Beamter an der Hand verletzt und benötigte medizinische Versorgung.

Belästigung von Gästen

Um 23 Uhr wurde die Polizei über einen Mann in Kenntnis gesetzt, der in und vor einem Restaurant in der Poststraße Gäste belästigen würde. Als die Polizeibeamten dem angetrunkenen 34-Jährigen einen Platzverweis aussprachen, kam er dem nur widerwillig nach und sollte vom Ort des Geschehens geleitet werden. Hierbei wurde er immer aggressiver und beleidigte die Polizisten.

Als er schließlich die Fäuste erhob und auf die Beamten zu ging, wurde er zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen. Bis zur Ankunft in der behördlichen Unterkunft leistete er erneut Widerstand.

Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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