KSC will in Berufung gehen
KSC will in Berufung gehen
Karlsruhe (red) - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den KSC zu einer Geldstrafe verurteilt. In der Verhandlung ging es am Donnerstag aber nicht mehr um Pyrotechnik, sondern um eine fehlende Genehmigung. Der KSC will Berufung einlegen.

Wie der Verein auf seiner Homepage mitteilt, waren die Vertreter des Karlsruher SC am Donnerstag vom Sportgericht zu einer mündlichen Verhandlung wegen der Abschiedsfeier im Wildparkstadion nach Frankfurt geladen worden. Im Anschluss an das Spiel gegen die Würzburger Kickers war am 3. November 2018 in einer separaten Veranstaltung der Supporters Karlsruhe 1986 Abschied vom alten Wildparkstadion genommen worden.

Wegen des Abbrennens von Pyrotechnik war der KSC ins Visier des DFB gekommen, der darin ein Fehlverhalten der Zuschauer sah.

DFB sieht sich übergangen

Wie der KSC weiter berichtet, habe das Sportgericht anerkannt, dass es sich um eine Veranstaltung der Supporters gehandelt hat. Dennoch habe das Gericht den KSC wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Strafe von 3.000 Euro verurteilt. Gegenstand der Anklage sei aber nicht das Abbrennen von Pyrotechnik gewesen. Das Sportgericht habe aber die Auffassung vertreten, dass auch die Veranstaltung der Supporters vorab vom DFB zu genehmen gewesen wäre.

KSC geht in Berufung

Der KSC hält das für eine Kompetenzüberschreitung des Fußballbunds und will gegen das Urteil Berufung beim DFB-Bundesgericht einlegen, heißt es auf der Homepage weiter.

Foto: Helge Prang/GES/Archivbild

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