Großeinsatz in Karlsruhe
Großeinsatz in Karlsruhe

Karlsruhe (red) - Zu einem Großeinsatz sind am Freitagmorgen Polizei und Feuerwehr in der Karlsruher Waldstadt ausgerückt. Eine an der Friedrichstaler Allee gelegene Forsthütte brannte vollständig ab. Auch ein Kleintransporter wurde zerstört.

Wie eine Sprecherin des Karlsruher Polizeipräsidiums dem BT bestätigte, ging gegen 5 Uhr die Meldung ein, dass das Gebäude sowie ein Unterstand in Flammen stehen.

Laut dem Nachrichtendienst Einsatz-Report24 schlugen hohe Flammen in den Morgenhimmel, auch Knallgeräusche sollen zu hören gewesen sein. Die Polizei riegelte den Einsatzort ab.

Zusätzliche Wassertanks eingesetzt

Die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehren rückten mit einem Großaufgebot, unter anderem auch mit einem Wechsellader mit zusätzlichem Wassertank, an. Durch einen massiven Löschangriff konnte eine Ausbreitung auf den umliegenden Wald verhindert werden. Die Wasserversorgung wurde im Pendelverkehr durch Tanklöschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr sichergestellt. Die Nachlöscharbeiten dauern vermutlich noch bis in die Vormittagsstunden an. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 80.000 Euro.

Polizei sucht Zeugen

Verletzt wurde nach dem derzeitigen Sachstand niemand. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Auch Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Der Brand der Forsthütte ist ersten Ermittlungen zufolge vermutlich zwischen 4 Uhr und 5 Uhr entstanden. Wer in dieser Zeit am und um den Brandort Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst, Telefon (07 21) 66 60, zu melden. Wegen des Einsatzes musste die L604 bis etwa 6.15 Uhr gesperrt werden.

Foto: Aaron Klewer/Einsatz-Report24

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