Weniger Tiere ausgesetzt
Weniger Tiere ausgesetzt
Stuttgart (lsw) - Die Zahl der in der Sommerferienzeit ausgesetzten Haustiere geht nach Darstellung der Tierheime seit längerer Zeit zurück. "Es ist zwar immer noch ein Problem, aber es lassen sich in einzelnen Tierheimen auch Verbesserungen erkennen", sagte Lea Schmitz, Sprecherin des Deutschen Tierschutzverbunds.

Schwerwiegendere Fälle, bei denen ausgesetzte Tiere sterben, seien immer öfter Einzelfälle.

Fälle verteilen sich über das ganze Jahr

In Stuttgart berichtete die Heimleitung: Die Vorstellung von ausgesetzten Tieren an Raststätten sei längst veraltet. Es würden das ganze Jahr über Tiere ausgesetzt, in den Sommerferien sei es teilweise sogar ruhiger.

Dem stimmen auch die Tierheime Konstanz und Karlsruhe zu. Das Karlsruher Tierheim habe zur Ferienzeit zwar immer mit Überfüllung zu kämpfen, mehr Fundtiere als zu anderen Jahreszeiten lassen sich aber auch hier nicht verzeichnen. Allerdings laufe die Vermittlung der Tiere während der Ferienzeit schleppender als sonst.

Anstieg in Heilbronn

Einen gegenteiligen Eindruck hat das Tierheim Heilbronn. "Dieses Jahr kamen zum ersten Mal extrem viele Fundhunde zu uns", sagte Silke Anders, die Vorsitzende des Tierschutzvereins. Das Tierheim fand Hunde angekettet an Fahrradständern, angebunden an Rasthöfen und in einem Wald an der Autobahn

Foto: Edith Geuppert/dpa

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