Tunnel wird nachgerüstet
Tunnel wird nachgerüstet
Gernsbach (red) - Der Gernsbacher Tunnel erhält vier Rettungstreppenhäuser. Die Arbeiten sollen am 2. September beginnen und etwa 18 Monate dauern. An acht Wochenenden muss die Röhre aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Das Regierungspräsidium Karlsruhe bietet am Donnerstag, 29. August, eine Infoveranstaltung an, um der Öffentlichkeit die Details zu erläutern.

Der Gernsbacher Tunnel ist in Sachen Sicherheit in die Jahre gekommen, denn die Anforderungen an den Brandschutz haben sich verschärft. Deshalb sollen in dem Bauwerk vier Fluchttreppenhäuser eingebaut werden.

Vier Standorte

Sie sollen in den Bereichen "Obertsroter Landstraße bei den Infotafeln", "Am Kurpark", "Am Blumenweg beim Hotel Stadt Gernsbach" sowie "Am Bahnhof beim Bahnübergang" an die Oberfläche führen.

18 Monate Bauzeit

In der der 18-monatigen Bauzeit sollen zunächst die bis zu 22 Meter tiefen Rettungsschächte hergestellt und danach über bis zu 49 Meter lange Querschläge mit der Röhre verbunden werden. Beides erfolge in bergmännischer Weise, teilte das Regierungspräsidium Karlsruhe am Montag mit. Die bei den Sprengungen entstehenden Erschütterungen würden überwacht. Schließlich werden danach die eigentlichen Treppenhäuser sowie die Ausgangsgebäude und die Zugangsflächen gebaut.

Sperrungen

Wegen der Bauarbeiten muss der Tunnel an acht Wochenenden komplett gesperrt werden. Zudem wird es während der Bauzeit in den Bereichen, in denen die Treppenhäuser entstehen, einige Sperrungen geben.

Veranstaltung in der Stadthalle

Das Regierungspräsidium Karlsruhe veranstaltet am Donnerstag, 29. August, um 19 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung, um über die Details zu informieren und Fragen zu beantworten. Sie findet im kleinen Saal der Gernsbacher Stadthalle statt.

Foto: Markus Mack/Archiv

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