Unis fordern Geld: Andernfalls Studienplatzabbau
Unis fordern Geld: Andernfalls Studienplatzabbau
Stuttgart (lsw) - Die baden-württembergischen Hochschulen fordern deutlich mehr Geld vom Land und drohen andernfalls mit einem Abbau von Studienplätzen.

Der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, der Heidelberger Universitätsprofessor Bernhard Eitel, sagte, ohne eine ausreichende Finanzierung müssten spätestens im Jahr 2021 Leistungen wegfallen. "Dies bedeutet auch, dass Studienplätze in größerem Umfang zur Streichung anstehen könnten." Hochschulvertreter wollen am Dienstag (11.00 Uhr) bei einer Pressekonferenz in Stuttgart ihre Forderungen erläutern.

Derzeit wird über einen neuen Vertrag der staatlichen Hochschulen mit dem Land verhandelt, in dem es um die Grundfinanzierung geht. Die Verhandlungen sind schwierig, weil das Land bei der Aufstellung des anstehenden Doppeletats 2020/2021 sparen will. Das Programm "Perspektive 2020" garantiert den Hochschulen seit Januar 2015 bis Ende 2020 ein festes Budget. Die derzeitige Grundfinanzierung, also die verlässliche Finanzierungsbasis der Hochschulen, liegt nach Angaben des Wissenschaftsministeriums bei drei Milliarden Euro im Jahr. An Hochschulen in Baden-Württemberg studieren rund 360.000 Studenten.

Symbolfoto: Edith Geuppert/dpa

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