Mittelbaden entgegen dem Landestrend
Mittelbaden entgegen dem Landestrend
Baden-Baden/Stuttgart (lsw) - Die übliche Sommerflaute und dazu noch die schwächelnde Konjunktur haben für einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg gesorgt. In Mittelbaden entwickelte sich die Arbeitsmarktlage allerdings entgegen diesem Trend.

Ende August waren in Baden-Württemberg 209.616 Menschen ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Das waren vor allem im Vergleich zum Juli deutlich mehr, nämlich gut 15.700 oder 8,1 Prozent. Auch verglichen mit dem Vorjahr ist allerdings ein Anstieg um gut 5.800 oder 2,9 Prozent zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,1 Prozent im Juli auf nun 3,3 Prozent. Das ist der gleiche Wert wie im August 2018.

In Mittelbaden verharrte die Quote im Vergleich zum Juli 2019 bei 3,1 Prozent. Auch für den Arbeitsmarktbezirk Bühl gab es keine Veränderung; die Quote blieb bei 2,2 Prozent. Ein leichtes Plus von 0,1 Prozentpunkten ist im Vormonatsvergleich im Raum Rastatt zu verzeichnen. Damit stieg die Quote dort auf 3,5. Ein kräftigeres Plus von 0,4 Prozentpunkten gab es im Bereich Gaggenau. Dort lag die Quote im August damit bei 2,8 Prozent. Völlig gegen den Trend stellt sich der Bereich Baden-Baden. Hier sank die Quote um 0,4 Prozentpunkte auf einen Wert von 4,2 Prozent.

Einen ausführlichen Bericht mit einem detaillierten Blick auf die Zahlen in Mittelbaden finden Sie in der Freitagsausgabe des Badischen Tagblatts und ab Freitagmorgen, 4 Uhr, im E-Paper.

Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

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