Rastatt plant Mobilitätspakt
Rastatt plant Mobilitätspakt
Rastatt (red) - Die Stadt Rastatt und das Verkehrsministerium wollen für klimaneutrale, vernetzte Mobilität ein Zeichen setzen. Wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Freitag heißt, wird die Barockstadt als erste Kommune Baden-Württembergs einen Mobilitätspakt für ihr Stadtgebiet selbst angehen.

Mit dem Mobilitätspakt, der auf fünf Jahre angelegt ist, sollen laut Mitteilung für alle Verkehrsträger in Rastatt und der Region umweltverträgliche Verbesserungen erreicht werden. Zudem sollen sie besser vernetzt werden.

Betrachtet werden nicht nur der Autoverkehr, sondern auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) mit Bus und Bahn, die Gütertransporte auf Schienen und Straßen, das betriebliche Mobilitätsmanagement der lokalen Betriebe und nicht zuletzt der Radverkehr. Die Bürger sollen bei dem Vorhaben miteinbezogen werden.

Eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Verkehrsministerium, der Stadt als verantwortliche Projektleitung und weiteren Vertretern aus Wirtschaft und Politik soll im Herbst unterzeichnet und dem Gemeinderat zum Beschluss vorgelegt werden, heißt es weiter.

Erste Mobilitätspakte seien bereits in Heilbronn-Neckarsulm und Wiesloch-Walldorf in einem interkommunalen Rahmen entstanden.

Symbolfoto: Jens Kalaene/dpa/Archiv

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