Schiffsunfall bei Plittersdorf
Schiffsunfall bei Plittersdorf
Rastatt (red) - Auf dem Rhein bei Plittersdorf ist am Samstag ein Motorboot verunglückt. Das Schiff stieß mit einer Buhne zusammen und blieb stecken. Wasser drang ein und es geriet in Schieflage.

Das zirka 13 Meter lange Sportboot war nach Angaben der Wasserschutzpolizei Karlsruhe am Sonntag gegen 8.30 Uhr mit zwei Personen an Bord rheinabwärts unterwegs.

Am Plittersdorfer Grund stieß das Schiff mit einer Buhne zusammen. Das ist ein seitlich ins Wasser hineinragendes Bauwerk. Als Grund für den Unfall vermutet die Wasserschutzpolizei mangelnde Ortskenntnis des Bootsführers.

Das Boot blieb stecken. Allerdings drang Wasser ein, sodass es nach rechts in Schieflage geriet. Die beiden Reisenden retteten sich mit einem Beiboot ans Ufer. Sie blieben beide unverletzt.

Die Feuerwehr Plittersdorf pumpte das Schiff wieder leer. Ein Arbeitsschiff der Iffezheimer Abteilung des Wasserschifffahrtsamts Freiburg barg das Unfallboot und transportierte es zum Bauhof nach Plittersdorf. Zudem war die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) mit mehreren Ortsgruppen und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vor Ort.

Für die Bergung des Boots aus dem Wasser wurde der gesamte Schiffsverkehr auf dem Rhein zwischen circa 11.25 und 12.20 Uhr immer wieder gesperrt. Von der Schifffahrtssperre waren laut Wasserschutzpolizei insgesamt sieben Großschiffe und circa 20 Sportboote betroffen.

Symbolfoto: Uli Deck/dpa

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