Taucher von Feuer im Schlaf überrascht
Taucher von Feuer im Schlaf überrascht
Von Barbara Munker

Los Angeles - Nach dem verheerenden Bootsfeuer mit mehr als 20 Toten vor der Küste Kaliforniens hat die Suche nach der Ursache für das Unglück begonnen. Dabei geht es nicht nur darum, wo und unter welchen Umständen die Flammen mitten in der Nacht ausbrachen, sondern auch, warum sich fünf Crewmitglieder des Ausflugsschiffes, nicht aber die zahlreichen Taucher an Bord in Sicherheit bringen konnten.

20 Tote sind geborgen worden. 14 Menschen werden noch vermisst, teilte US-Sheriff Bill Brown am Dienstagvormittag (Ortszeit) mit. Seit dem Unglück am Montagmorgen seien keine Passagiere lebend gefunden worden. Die Suche nach möglichen Überlebenden sei am Morgen eingestellt worden, sagte Captain Monica Rochester von der Küstenwache. Damit dürfte die Zahl der Toten auf 34 steigen. Die Passagiere hatten unter Deck geschlafen, als die "Conception" am Montag (Ortszeit) vor der Insel Santa Cruz Island in Flammen aufging.

Man bereite sich auf "den schlimmsten Ausgang" vor, hatte Captain Monica Rochester von der Küstenwache gesagt. 39 Menschen waren nach Angaben der Behörden an Bord des Schiffes, das am Samstag von dem Küstenort Santa Barbara zu einer dreitägigen Tauchfahrt zu den Kanalinseln gestartet war.

Foto: Santa Barbara County Fire Depart/dpa

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