Jahnallee erneut gesperrt
Jahnallee erneut gesperrt
Rastatt (dm) - Die Jahnallee in Rastatt muss ab Montag erneut gesperrt werden. Im Auftrag der Deutschen Bahn werden umfangreiche Sanierungsarbeiten an der dortigen Eisenbahnbrücke ausgeführt, wie die städtische Pressestelle mitteilte.

Die Brücke erhalte neuen Korrosionsschutz und eine neue Lagerkonstruktion. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mittwoch, 30. Oktober. Fußgänger seien von der Sperrung nicht betroffen. Da nach Auskunft der Bahn teilweise auch nachts und am Wochenende gearbeitet werden soll, ist zeitweise mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Die DB werde die Anwohner noch gesondert informieren, so die städtische Pressestelle weiter.

Die Straße, die zu den Sportanlagen des FC Frankonia, OSV und RTV sowie zur Badgaststätte führt (das Freibad selbst hat ab Montag Winterpause), war zuletzt zu Beginn der Freibadsaison wegen des Neubaus der Fuß- und Radwegbrücke über den Gewerbekanal über Wochen gesperrt. Und auch im September/Oktober 2018 hatte es an der Jahnallee wegen Arbeiten an der zweigeteilten Bahnbrücke schon für mehrere Wochen kein Durchkommen gegeben. Diese betrafen nach Angaben der Stadtverwaltung die zwei östlichen Gleise (Richtung Schwimmbad). Dort waren Mikrorisse im Bauwerk aufgetreten; durch Stahlträger wurde eine kurzfristige und temporäre Verstärkung vorgenommen.

Die nächste Vollsperrung ist schon in Sicht

In diesem Zuge kündigt sich schon die nächste Vollsperrung an: Nach Informationen der Stadt sollen diese beiden Gleise nun Anfang nächsten Jahres teilerneuert werden. Eine Instandsetzung sei für die DB nicht mehr in Frage gekommen. Die ursprüngliche Durchfahrtshöhe - derzeit wegen des Provisoriums verringert - werde dann wieder hergestellt.

Die jetzt anstehenden Arbeiten betreffen das westliche Gleis (Stadtseite). Die dortigen Schäden seien jedoch nicht so gravierend wie die an den östlichen Gleisen.

Kritik: Bauprojekte nicht miteinander koordiniert

Von der Bahn selbst waren auf Nachfrage des BT gestern keine näheren Infos zu erhalten, weil der zuständige Mitarbeiter noch Urlaub habe. Man werde sich am Montag in der Sache melden.

Die Umleitung führt - wieder mal - über Niederbühl. Bei Verkehrsteilnehmern, aber auch bei den Bürgern, sorge es für Unmut, so Ortsvorsteher Klaus Föry, dass Baumaßnahmen wie die im Mai/Juni und die jetzige offenbar nicht miteinander koordiniert werden können. Rund um Niederbühl häufen sich derweil die Sperrungen: Derzeit ist die Baulandstraße Richtung Gewerbegebiet, Autobahn und Rauental geschlossen und ebenfalls ab Montag wird zudem die Kreisstraße von Förch zur L 67 nach Kuppenheim, Haueneberstein und Ebersteinburg gesperrt.

Foto: Daniel Melcher

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