Bilanz zum Zwetschgenfest
Bilanz beim Zwetschgenfest
Bühl (red) - Einsatzkräfte der Polizei haben seit Donnerstag einige Einsätze beim Bühler Zwetschgenfest bewältigen müssen, sodass die Verantwortlichen bis zum Sonntag auf eine durchwachsene Bilanz der traditionsreichen Veranstaltung zurückblicken können.

Bisher wurden vier Körperverletzungsdelikte, mehrere Streitigkeiten, ein räuberischer Diebstahl sowie ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte festgehalten.

Die Beamten des Polizeireviers Bühl erhielten Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz, der Bundespolizei sowie einem engagierten Sicherheitsdienst. Mitarbeiter des Landratsamts waren zur Überwachung des Jugendschutzes zu Fuß unterwegs.

Autoschlüssel abgenommen

Nach Polizeiangaben konnten die Beamten in der Nacht auf Freitag einen 40-Jährigen davor bewahren, alkoholisiert Auto zu fahren. Sie nahmen ihm vorsorglich seinen Schlüssel ab.

Nach einem Vorfall am Samstagabend haben die Beamten des Polizeipostens Bühlertal Ermittlungen wegen eines räuberischen Diebstahls aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 13-Jähriger gegen 18.45 Uhr einem 15-Jährigen das Handy abgenommen haben. Als der Jugendliche sein Eigentum zurückforderte, soll er von dem 13-Jährigen mit Faustschlägen verletzt worden sein.

In Gewahrsam genommen

In der Nacht auf Sonntag mussten die Gesetzeshüter einen 24-Jährigen zur Vernunft bringen. Nachdem der offensichtlich Alkoholisierte kurz nach Mitternacht beim ,Wildpinkeln' überrascht wurde und er einen ihm ausgesprochenen Platzverweis ignorierte, wurde er kurzerhand in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zur Polizeidienststelle wurde der Mittzwanziger dann immer unwilliger, sodass er sich letztlich eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte einhandelte.

Am frühen Sonntagabend wurden drei 16 bis 18 Jahre alte Jungs in der Güterstraße Opfer von Pöbeleien. Im Verlauf der aggressiven Anfeindungen sollen die jungen Männer gegen 18.30 Uhr von einer siebenköpfigen Gruppe Jugendlicher geschlagen und niedergestreckt worden sein. Zu den jeweiligen Vorfällen wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

Symbolfoto: Silas Stein/dpa

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