Schwierige Arbeit an den Mauern der Burg
Schwierige Arbeit an den Mauern der Burg
Baden-Baden (red) - Die Instandsetzungsarbeiten am Alten Schloss Hohenbaden dauern an. Aktuell steht der Bereich des oberen Palas im Mittelpunkt der Sanierungen, die vom zuständigen Amt Pforzheim des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg betreut werden.

Der Palas war das repräsentative Wohngebäude der Oberburg, die der ältere Teil von Hohenbaden ist. Um 1300 wurde er erweitert und aufgestockt. Für die Sicherung der Gurtbögen dieses repräsentativen Bauteiles der mittelalterlichen Burg werden umfangreiche Gerüste aufgestellt. Gurtbögen gliedern als tragende Bögen die Deckenwölbung. Der Zugang zur Oberburg bleibt daher gesperrt.

Die Arbeiten an den Mauern der einstigen Residenz der Markgrafen von Baden-Baden sind komplex und langwierig, heißt es in der Pressemitteilung. Derzeit geht das Amt Pforzheim davon aus, die Sanierungsarbeiten bis zum Jahresende abschließen zu können.

Atemberaubender



Panoramablick

Die Ruine von Schloss Hohenbaden lockt mit einem Panoramablick über die Rheinebene und den Schwarzwald. Schon im 19. Jahrhundert beflügelte die Ruine mit der üppigen Natur rundherum die Fantasie von Dichtern und Malern. Bereits damals wurde die Anlage gesichert und touristisch erschlossen - und wurde mit ihren vielen Aussichtspunkten zum beliebten Ausflugsziel für die Bevölkerung, aber auch für Gäste der Kurstadt. Vor dem Bau des Barockschlosses in Rastatt war Hohenbaden die Residenz der Markgrafen von Baden-Baden. Heute ist die monumentale Anlage im Eigentum des Landes und gehört zu den herausragenden Orten unter den Monumenten Baden-Württembergs.

Foto: Günter Bayerl

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