Rund 20 Anrufe falscher Polizisten
Rund 20 Anrufe falscher Polizisten
Baden-Baden (red) - Mehrere Anrufe falscher Polizisten sind am Dienstag in Baden-Baden gemeldet worden. Die Betrüger nannten sich nach Polizeiangaben Huber, Kaiser und Kübler.

Zwischen 19.20 und 23 Uhr meldeten sich mehrere aufmerksame Bürger bei den Polizeibeamten in der Gutenbergstraße und berichteten von den betrügerischen Telefonaten.

Darin schilderten die vermeintlichen Polizisten, dass sie einen Einbrecher festgenommen hätten, der eine Liste mit möglichen Einbruchsziele bei sich gehabt habe. Vor diesem Hintergrund wird dann versucht, die Vermögensverhältnisse der Angerufenen auszukundschaften, wie die Polizei erklärt.

Teilweise sahen die möglichen Betrugsopfer die Baden-Badener Vorwahl an ihrem Gerät angezeigt. Über diese gaukeln die Täter Ortsnähe vor, die aber nur mit technischen Hilfsmitteln erzeugt wird.

Insgesamt wurden der Polizei rund 20 Anrufe der falschen Polizeibeamten gemeldet. Glücklicherweise trat bei keinem der Fälle ein finanzieller Schaden ein.

Die Polizei rät vor diesem Hintergrund:

- Nie zur Rückversicherung die angezeigte Nummer zurückrufen, sondern immer beim Notruf "110" nachfragen.

- Die "echte" Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände im Gegenzug für Ermittlungen zum Schutz des Vermögens.

- Einfach Auflegen, sobald der Gesprächspartner Geld fordert

- Keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgeben.

- Niemals Geld an unbekannte Personen übergeben.

- Bei verdächtigen Anrufen sofort die Polizei über die "110" informieren.

Symbolfoto: Martin Gerten/dpa

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