KSC: Müller kann kandidieren
KSC: Müller kann kandidieren
Karlsruhe (red) - Der Wahlausschuss des KSC hat am Dienstag entschieden, dass Martin Müller am Samstag für das Amt des Präsidenten kandidieren kann. Damit muss sich Amtsinhaber Ingo Wellenreuther bei der Mitgliederversammlung einer Kampfabstimmung stellen. Müllers Kandidatur musste geprüft werden, weil er zur Führungsriege der Immobiliengesellschaft CG Gruppe gehört, die beim KSC als Topsponsor tätig ist.

Laut den Statuten der Deutschen Fußball Liga (DFL) darf ein Mitarbeiter eines Sponsors, der in einem wirtschaftlich nicht unerheblichen Umfang einen Verein unterstützt, nicht im Präsidium oder Rat eines anderen Vereins tätig sein. CG engagiert sich auch als Ärmelsponsor bei RB Leipzig und Hertha BSC. Müller betonte in der Vergangenheit, dass sich die Immobiliengruppe in Leipzig und Berlin mit unter 0,5 Prozent des Jahresumsatzes engagiere, weshalb man nicht von einem erheblichen Umfang sprechen könne.

Schmitt bekennt sich zu Müller

Der Wahlausschuss des KSC bestätigte nun, dass kein Hinderungsgrund für eine Kandidatur vorliege, teilte der Verein am Dienstagmittag mit.

Um das Amt eines (von zwei) Vizepräsidenten bewerben sich Kai Gruber, Günter Pilarsky, Holger Siegmund-Schultze sowie Edgar Schmitt, der im Falle einer Wahl allerdings seinen bisherigen Job beim KSC aufgeben müsste. Der Ex-Spieler kündigte zudem an, nur unter einem Präsidenten Müller zur Verfügung zu stehen.

Foto: Helge Prang/GES

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