Probe für den Ernstfall
Probe für den Ernstfall
Kehl (sga) - Es ist dunkel. Eisiger Wind peitscht über das rabenschwarze Wasser. Tausende Regentropfen hämmern auf das Oberdeck des Passagierschiffs, das durch die Strömung ans Rheinufer gedrückt worden ist. Kinder schreien. Verletzte liegen auf dem nassen Boden. Es ist beängstigend - aber nicht aussichtslos. Solche Szenarien waren es, die von Rettungskräften der DLRG während der Katastrophenschutz-Übung am Rhein bei Kehl durchgespielt worden sind.

380 ehrenamtliche Teilnehmer aus allen baden-württembergischen Stadt- und Landkreisen waren beteiligt. Und zum ersten Mal trainierten die DLRG-Landesverbände Württemberg und Baden gemeinsam.

Einmalige Rettungsgruppe kommt zum Einsatz

Dabei kam auch die - in Deutschland einmalige - Strömungsrettungsgruppe zum Einsatz: Sie verfügt über eine Art Anhänger, der mit Ausrüstung bestückt ist und auf dem Dach ein Boot trägt, das für schnell fließendes Gewässer geeignet ist.

Das BT hat die Übung begleitet und berichtet in der morgigen Mittwochsausgabe und im E-Paper auf einer Sonderseite.

Foto: Gallenberger

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