Gartenabfälle gehören nicht in den Wald
Gartenabfälle gehören nicht in den Wald
Baden-Baden (red) - Immer wieder werden Gartenabfälle im Wald oder in der freien Natur abgelagert, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung. Diese Stellen müsse der städtische Eigenbetrieb Umwelttechnik dann mit großem Aufwand und auf Kosten der Allgemeinheit wieder räumen lassen, heißt es außerdem. Bürger sollten die dreimal im Jahr stattfindende Gartenabfallsammlung in Anspruch nehmen oder die Grünschnittanlage besuchen.

Pflanzliche Abfälle, wie beispielsweise Gartenabfälle, sind entsprechend den jeweiligen Verordnungen der Länder zu entsorgen, heißt es in der Pressemitteilung. Sie sind entweder - wie der übrige Müll - dem öffentlichen Entsorgungsträger zu überlassen oder können im eigenen Garten kompostiert werden. Die Entsorgung von Gartenabfällen im Wald und auf Grünflächen verstößt gegen umweltrechtliche Vorschriften und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Erhöhter Nährstoffeintrag und Einbringung fremder Arten

"Wer glauben sollte, man füge der Natur damit keinen Schaden zu, da es sich um biologisches verrottbares Material handelt, der irrt", wird der Eigenbetrieb Umwelttechnik zitiert. "Durch den erhöhten Nährstoffeintrag und die Einbringung nichtheimischer, möglicherweise invasiver Pflanzenarten können auch beachtliche Schäden an der Natur angerichtet werden. Aus einer eventuell einmaligen Ablagerung solchen Materials wird zudem häufig Gewohnheit oder es schließen sich weitere Personen diesem Fehlverhalten an. Erfahrungsgemäß lässt weiterer Müll wie Plastikabfälle nicht lange auf sich warten - weder für die Anlieger noch für Spaziergänger ist es ein schöner Anblick, wenn sich so quasi wilde Mülldeponien entwickeln",

Fragen zum Thema beantworten die städtischen Abfallberater unter der Rufnummer (07221) 932828.

Symbolfoto: Kalaene/dpa/Archiv

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