A5 dicht, Pkw in Rettungsgasse
A5 dicht, Pkw in Rettungsgasse
Malsch (red) - Die A5 ist am Freitagnachmittag nach einem schweren Unfall nördlich von Malsch zwischen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd in Richtung Norden gesperrt worden. Im Stau hinter der Unfallstelle durchfuhr ein Pkw-Fahrer die Rettungsgasse.


Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war um kurz vor 15.15 Uhr ein auf dem rechten Fahrstreifen fahrender Pkw auf einen Lkw aufgefahren. Der 22-jährige Autofahrer wurde dabei leicht verletzt und kam unter Einsatz eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus.

Fahrbahn muss gereinigt werden

Nicht nur wegen der Landung des Hubschraubers musste die nach Norden führende Autobahntrasse zwischen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd komplett gesperrt werden. Durch den Unfall hatte sich über alle Fahrstreifen hinweg Öl auf die Fahrbahn ergossen, sodass eine intensive Nassreinigung notwendig wurde.

Bis zu 15 Kilometer langer Stau

Erst gegen 16 Uhr stand ein Fahrstreifen wieder zur Verfügung. Die Polizei konnte die Sperrung gegen 18.30 Uhr wieder komplett aufheben. Während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten bildete sich ein bis zu 15 Kilometer langer Rückstau. Der entstandene Sachschaden liegt laut Polizei bei geschätzten 27.000 Euro.

Kleinwagen fährt durch Rettungsgasse

In dem Stau spielte sich erneut eine umfassbare Szene ab. Laut der Medienagentur Einsatz-Report24 durchfuhr ein Kleinwagen mit eingeschalteter Warnblinkanlage die Rettungsgasse. Auf der Gegenfahrbahn sorgten Gaffer ebenfalls für einen Rückstau.

Unfälle in der Gegenrichtung

In Fahrtrichtung Süden ereigneten sich dann zwischen 18 und 19 Uhr drei kleinere Unfälle im Abschnitt zwischen Karlsruhe-Süd und Rastatt-Nord. Sie sorgten aber nur kurzzeitig für Behinderungen.

Foto: Aaron Klewer/Einsatz-Report24

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