Schulessen wird teuerer
Schulessen wird teuerer
Rastatt (ema) - Die Stadtverwaltung wird weiter vom Gemeinderat dazu gedrängt, eine regionale Lösung beim Mittagessen für die Versorgung der beiden Gemeinschaftsschulen Gustav-Heinemann- und Karlschule zu finden.

OB Hans Jürgen Pütsch erklärte in der jüngsten Sitzung, dass er mit Bürgermeisterkollegen und dem Landrat Kontakt aufnehmen wolle, um Möglichkeiten für ein übergreifendes Angebot auszuloten. Wie berichtet, ist Kritik aufgekommen, weil die beiden Schulen von einer Firma aus Westfalen beliefert werden, die bei einer Ausschreibung zum Zuge gekommen ist.

Schulamtsleiter Vogt: Günstige Angebote durch Großeinkäufe

Schulamtsleiter Stefan Vogt betonte am Ratstisch, dass die Qualität des Essens "sehr gut" sei, wie man aus Rückmeldungen erfahren habe. Der "Bioanteil" liege bei 20 Prozent. Die Firma könne günstig anbieten, weil sie vom Großeinkauf profitieren.

Brigitta Lenhard (CDU) machte sich gleichwohl für eine "regionale Lösung" stark. Sybille Kirchner (SPD) plädierte dafür, sich an bestehenden Beispielen im Landkreis zu orientieren, bei denen in Schulen noch selbst gekocht werde, auch unter Beteiligung von Schülern.

Gemeinederat beschließt Anhebung der Preise

Der Gemeinderat beschloss jetzt bei zwölf Gegenstimmen und vier Enthaltungen, die Mittagessenspreise kontinuierlich anzuheben, indem man sich an den sogenannten Sachbezugswerten der Sozialversicherungsentgeltverordnung orientiert. Das bedeutet zunächst: Das Mittagessen kostet ab 1. Februar 3,30 statt bislang 2,90 Euro.

Foto: Kraufmann/dpa

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