Absturz: Technischer Defekt?
Absturz: Technischer Defekt?
Rastatt (red) - Nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs, bei dem am Donnerstag gegen 16.20 Uhr auf der Rastatter Baldenau der 75-jährige Pilot um Leben gekommen ist, geht die Polizei nach derzeitigem Kenntnisstand von einem technischen Defekt an der Maschine aus.

Wie das Polizeipräsidium Offenburg am Freitag mitteilte, gebe es bislang keine Hinweise auf ein Verschulden Dritter. Allerdings dauerten die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Rastatt noch an.

Trümmerteile auf der Rasenbahn

Der Pilot war am Donnerstagnachmittag bei einem Übungsflug über dem Gelände der Luftsportgruppe Rastatt abgestürzt. Die Trümmerteile verteilten sich über die Rasenbahn, auf der Segelflugzeuge und kleine Motormaschinen starten und landen. Der Mann erlag noch am Unglücksort seinen Verletzungen, weitere Personen waren nicht in dem Flieger.

Es war ein Ultraleichtflugzeug

Kurz nach dem Unfall gab es zunächst widersprüchliche Angaben zu dem Fluggerät. Zuerst war von einem Ultraleichtflugzeug, später von einem Segelflugzeug die Rede. Die Polizei bestätigte dem BT am Freitag auf Anfrage, dass es sich um ein Ultraleichtflugzeug gehandelt hat.

Foto: Frank Vetter/Archiv

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