Kollegah-Konzert: "Rastatt hat es vorgemacht"
Kollegah-Konzert: 'Rastatt hat es vorgemacht'
Rastatt/Köln (red) - Auch in Köln regt sich Widerstand gegen einen Auftritt des Rappers Kollegah. Wie berichtet, hatte die Stadt Rastatt mit Zustimmung des Gemeinderats ein am Samstag, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, in der Badner Halle geplantes Kollegah-Konzert abgesagt.

Begründet war dies damit geworden, der Rapper "antisemitische, gewaltverherrlichende und frauenverachtende" Texte vortrage.

In Köln rufen nun unter anderem die "Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, die katholische Kirche und städtische Politiker zum Konzert-Boykott auf beziehungsweise fordern den privaten Veranstalter auf, den Auftritt am 12. November abzusagen.

Mehrere Medien verweisen in ihrer Berichterstattung über die Vorgänge in Köln auf das Beispiel der Barockstadt. "Rastatt hat es vorgemacht", schreibt etwa die Frauenzeitschrift Emma.

Foto: Matthias Balk/dpa/Archiv

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