Obacht vor falschen Polizisten!
Obacht vor falschen Polizisten!
Bad Herrenalb (red) - Falsche Polizeibeamte treiben laut einer Pressemitteilung der Polizei derzeit wieder überall ihr Unwesen - so auch am Dienstag in Bad Herrenalb. Aus diesem gegebenen Anlass informiert die Polizei über die Masche der falschen Polizisten und gibt Tipps für den Umgang mit den mitunter verunsichernden Anrufen.

Betroffen seien insbesondere ältere Menschen, denen am Telefon vorgegaukelt würde, sie hätten es mit einem Polizisten zu tun, heißt es in der Pressemitteilung.

Das Vorgehen ist dabei oft identisch: Ein Mann meldet sich unter irgendeinem Namen und gibt vor, er sei von der Polizei oder auch von der Kriminalpolizei und es sei zu einem Einbruch in der Nachbarschaft gekommen. Die falschen Beamten am Telefon erzählen dann, dass einer der Täter flüchtig sei und man Schriftstücke mit dem Namen und der Adresse des Angerufenen gefunden habe. Aus diesem Grund sei es sinnvoll, Geld und Wertsachen zur Aufbewahrung an die Polizei zu übergeben.

Achtung! Anrufer klingen sehr seriös

Die Polizei warnt davor, dass die Anrufer sehr seriös klingen können. Die Ganoven könnten den Eindruck erwecken, dass die Angerufenen um ihre Ersparnisse fürchten müssten, heißt es zudem. Die Täter würden dabei die Rufnummer 2427, ähnlich der des Polizeipostens, oder auch die Nummer 0893479847 nutzen. Diese Telefonnummern sind laut Polizei aber ungültig und existieren nicht.

Polizei: Angerufene haben "sehr clever" reagiert

Die Angerufenen in Bad Herrenalb und Rotensol haben laut Polizei "sehr clever" reagiert. Sie seien nicht auf den falschen Polizeibeamten hereingefallen, allerdings seien die Betroffenen sehr verunsichert gewesen, heißt es weiter.

Die Polizei gibt folgende Tipps: Niemals sollten familiäre und finanzielle Verhältnisse preisgegeben werden. In jedem Fall sollte der Angerufene nach dem Namen und der Dienststelle des Anrufers fragen. Wer bei der Polizeidienststelle anrufen möchte, sollte unbedingt die Telefonnummer selbst heraussuchen. Zudem sollten keine fremden Personen in die Wohnung gelassen werden und kein Geld oder Wertgegenstände ausgehändigt werden. Wer Zweifel an der Echtheit der Anrufer hegt, solle die Polizei verständigen und Anzeige erstatten, heißt es zudem.

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter: www.polizei-beratung.de

Symbolfoto: Angelika Warmuth/dpa

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