Feuer in Bühler Johannespassage
Feuer in Bühler Johannespassage
Bühl (red) - Großeinsatz für die Feuerwehr am Dienstagabend in der Bühler Innenstadt: Im Gebäude in der Johannespassage war eine Dehnfuge zwischen zwei Gebäudeteilen nach Angaben der Feuerwehr über drei Stockwerke in Brand geraten. Kurz nach 17 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Im Lauf des Tages waren Arbeiten zur Flachdachabdichtung (Bitumen-Verlegung) mit einem Gasbrenner durchgeführt worden.

Die Bühler Feuerwehr rückte mit 40 Mann und sechs Fahrzeugen an. Mithilfe der Drehleiter gelangten die Einsatzkräfte zum Brandherd. Atemschutzträger verschafften sich Zutritt zu den Wohnungen. Kommandant Günther Dussmann und Kreisbrandmeister Heiko Schäfer leiteten den Einsatz. Schwierigkeiten bereitete der Wehr, dass es kein offenes Feuer gab, da es sich um einen Schwelbrand handelte.

Gebäude wird evakuiert

Kurz vor 19 Uhr mussten Bewohner evakuiert werden, die sich nicht aus eigener Kraft rechtzeitig ins Freie retten konnten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner von der Polizei aufgefordert, ihre Fenster zu schließen. Auch die Warn-App NINA riet Anwohnern am Abend, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Im Einsatz war auch die Schnelleinsatzgruppe des DRK-Kreisverbands Bühl/Achern. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Nacht hinein.

Das Löschwasser bahnte sich seinen Weg entlang der Fuge durch das Gebäude in die neue, noch nicht eröffnete Aldi-Filiale. Am Mittwoch sollte der Brandschutz von der Feuerwehr abgenommen werden.

Offenbar keine Verletzten

Zum entstandenen Sachschaden lagen zunächst keine Erkenntnisse vor. Personen wurden nach BT-Informationen nicht verletzt. Die Grabenstraße war während der Löscharbeiten im Bereich der Einsatzstelle über Stunden komplett gesperrt.

Foto: Bernhard Margull

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