Verfahren wegen Pyroshow eingestellt
Verfahren wegen Pyroshow eingestellt
Karlsruhe (red) - Das DFB-Bundesgericht hat am heutigen Dienstag laut Mitteilung des Vereins ein Urteil des DFB-Sportgerichts aufgehoben und ein Verfahren gegen den KSC eingestellt. Darin ging es um eine Pyroshow zum Abschied vom alten Wildparkstadion.

Das Sportgericht hatte im August einen Verstoß gegen die Anmeldepflicht der von den Supporters Karlsruhe ausgerichteten Abschiedsfeier "Danke, Wildparkstadion!" behauptet. Der KSC legte gegen dieses Urteil Berufung ein. Die Feier hatte am 3. November 2018 im Anschluss an das Heimspiel gegen den FC Würzburger Kickers stattgefunden.

Nach einer über zweistündigen Verhandlung habe das Gericht das Urteil nun aufgehoben und das Verfahren eingestellt. Im Gegenzug verpflichtet sich der KSC zur Zahlung von 3.000 Euro an die DFB-Kulturstiftung mit dem Zweck, das Geld für die Fan- und Erinnerungskultur zu verwenden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Fan- und Erinnerungskultur wird mit Erlösen aus Catering unterstützt

"Festzuhalten ist, dass es sich bei der Abschiedsfeier ,Danke, Wildparkstadion!' um eine eigenständige Veranstaltung der Supporters Karlsruhe gehandelt hat, die ordnungsgemäß vorbereitet und beanstandungsfrei durchgeführt wurde. Da der KSC aus dieser Veranstaltung der Supporters über das Catering wirtschaftliche Vorteile erzielt hat, spenden wir gerne diesen Betrag, um die Fan- und Erinnerungskultur zu unterstützen", erklärten KSC-Präsident Ingo Wellenreuther und KSC-Geschäftsführer Michael Becker, die an der Verhandlung in Frankfurt am Main teilgenommen hatten.

Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa/Archiv

Impressum - Nutzungsbedingungen - Datenschutz