Arbeitslosenquote in Mittelbaden leicht gestiegen
Arbeitslosenquote in Mittelbaden leicht gesunken
Stuttgart (lsw/red) - Die schwächelnde Konjunktur geht nicht spurlos am Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg vorbei. Zwar waren im November noch einmal etwas weniger Menschen ohne Job als im Oktober. Im Vergleich zum November 2018 nahm die Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg aber um 6,5 Prozent zu. In Mittelbaden lag die Quote bei 3,1 Prozent.

Genau 197.084 Arbeitslose sind derzeit registriert, 1.116 oder 0,6 Prozent weniger als vor einem Monat. Vor einem Jahr waren es allerdings nur knapp 185.000. Die Quote liegt aktuell bei 3,1 Prozent, 3,0 Prozent waren es vor einem Jahr.

Mehrere Einflüsse haben auch den Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt im November bestimmt und für einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit gesorgt. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um ein Zehntelprozent auf 3,2 Prozent in Mittelbaden lag sie bei 3,1 Prozent.
In Rastatt stieg Arbeitslosigkeit von Oktober auf November um 49 auf 2.087 Personen. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im November 3,3 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 3,6 Prozent.
In Baden-Baden ist die Arbeitslosigkeit um 23 auf 1.212 Personen gestiegen. Das waren 129 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,7 Prozent.
In Bühl ist die Arbeitslosigkeit um 29 auf 883 Personen gestiegen. Das waren 44 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug somit 2,2 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 2,1 Prozent.
In Gaggenau hat sich die Arbeitslosigkeit von Oktober auf November um zwölf auf 846 Personen verringert. Das waren 39 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im November 2,7 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 2,5 Prozent.

Eine ausführliche Beleuchtung der Arbeitsmarktzahlen finden Sie in der Samstagsausgabe des Badischen Tagblatts und ab Samstagmorgen, 4 Uhr, im E-Paper.

Symbolfoto: Jens Büttner/dpa

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