Grünes Licht für neues Blockheizkraftwerk
Grünes Licht für neues Blockheizkraftwerk
Von Anne Rose Gangl

Lichtenau/Rheinau - Der Abwasserverband "Schwarzwasser", dem Lichtenau, Rheinau und Ortsteile von Rheinmünster angehören, muss im kommenden Jahr rund 400.000 Euro in die gemeinsame Kläranlage investieren. Zudem ist ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Strom- und Wärmeerzeugung anzuschaffen

Das erläuterte Jochen Molitor vom beauftragten Büro SAG-Ingenieure in Schramberg.

Im Abwasserverband arbeiten drei Kommunen interkommunal und landkreisübergreifend zusammen.

Gegründet wurde der Verband 1967 von der Stadt Lichtenau und den ehemals selbstständigen Gemeinden Ulm und Grauelsbaum. In den Folgejahren wurden die Ortschaften Scherzheim, Muckenschopf, Rheinmünster-Greffern sowie die Stadt Rheinau mit den Ortsteilen Helmlingen und Memprechtshofen angeschlossen.

Die gemeinsame Kläranlage, die seit 1970 in Betrieb ist, wurde in den Jahren 2000 bis 2006 für rund 6,8 Millionen Euro umfassend modernisiert und auf 19 000 sogenannte Einwohnergleichwerte erweitert.

Bereits vor fünf Jahren wurde aufgrund größerer Probleme mit dem BHKW eine Studie zur Faulgasnutzung in Auftrag gegeben. Zur jetzigen Zeit ist das BHKW jedoch so sanierungsbedürftig und reparaturanfällig, dass man auf eine Neubeschaffung nicht verzichten könne, wie Molitor erklärte. Letztlich zeigten sich die Mitglieder mit dem Einbau eines neuen BHKW sowie zusätzlich mit der Installation einer Gasaufbereitung.

Foto: Anne Rose Gangl

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