Morsches Geäst im Stadtgarten
Morsches Geäst im Stadtgarten
Bühl (red) - Motorsägen kreischten am Donnerstagabend im Bühler Stadtgarten. Dabei handelte es sich um keine Nacht- und Nebelaktion, sondern die Stadtverwaltung hatte die Baumfällung öffentlich angekündigt und den Bereich für Fußgänger und Radfahrer gesperrt.

Gleichwohl herrschte tatsächlich kräftiger Nebel, als sich ein "Holzmacher" per Hebebühne an einem hoch gewachsenen Tulpenbaum an die Arbeit machte. Anlass dazu gab das zunehmende Absterben des Baums.

Stück für Stück gekappt

Da in einem öffentlichen Park ein Baum nicht am Stück gefällt werden kann, wurde er Stück für Stück gekappt. Am Boden sammelte sich teils sehr morsches Geäst. Der verschwundene Baum hinterlässt nun eine Lücke in der grünen Lunge der Stadt. Für Frühjahr hat das Rathaus bereits zwei Ersatzpflanzungen versprochen.

Foto: Bernhard Margull

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