Jugend-Fußball im Wandel
Jugend-Fußball im Wandel
Baden-Baden (rap) - Die Mitgliederzahlen sind seit einigen Jahren rückläufig, Fußball-Trainer für die Jugendmannschaften werden murgauf- und murgabwärts händeringend gesucht, junge Talente werden immer früher von Profivereinen abgeworben: Der Jugend-Fußball befindet sich im Wandel.

In Zeiten, in denen Dortmunds 15-jähriges Sturmjuwel Youssoufa Moukoko die U-19-Bundesliga zerbombt, beginnt die Jagd nach dem nächsten Lewandowski immer früher. Wohin entwickelt sich der Jugend-Fußball? Verlieren die jungen Kicker die Leidenschaft und Freude am Fußball?

"Nur noch der Hochglanz zählt"

Bloß nicht ein vielversprechendes Talent aus den Augen verlieren, sei es noch so jung, lautet mittlerweile die Devise der 56 Profivereine. "Heutzutage geht es darum, dass für die Jugendlichen nur noch der Hochglanz zählt", sagt Christian Hofmeier, der gemeinsam mit Matthias Frieböse seit zehn Jahren in Mittelbaden die Fußballschule Frieböse/Hofmeier betreibt, die Fußballcamps veranstaltet, aber auch Stützpunkttraining anbietet. Eine Entwicklung, die das Duo kritisch sieht. Mit fatalen Folgen - auch für den Amateurfußball.

Foto: F. Vetter

Der ausführliche Bericht über die Entwicklung des Jugend-Fußballs erscheint in der Dienstagsausgabe des Badischen Tagblatts und (um 4 Uhr) im E-Paper.

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