182 Parkplätze am Ruhestein
182 Parkplätze am Ruhestein
Von Berthold Gallinat

Schwarzwaldhochstraße - Der Seebacher Gemeinderat hatte in seiner Oktober-Sitzung dem Bau eines Parkplatzes vorwiegend für Mitarbeiter des Nationalparks zugestimmt. Dieser wird am Ruhestein nördlich des neuen Verwaltungsgebäudes entstehen. Im Dezember lag ihm nun der Bauantrag für den Besucherparkplatz P1 vor.

Für diesen Parkplatz wird der bereits bestehende Parkplatz, südlich gegenüber dem Ruhesteinhang, ausgebaut. Er liegt teilweise auf der Gemarkung Seebach, teilweise auf der Gemarkung Baiersbronn.

Laut Erläuterungsbericht sind 182 Stellplätze vorgesehen. Um einer sicheren Verkehrsführung willen soll der neue Parkplatz nicht direkt von der Schwarzwaldhochstraße (B 500) angefahren werden können. Stattdessen ist an der Abzweigung von der B 500 auf die Landesstraße 401 Richtung Baiersbronn ein Kreisverkehr geplant, von diesem soll ein Straßenarm auf den neuen Parkplatz P1 führen. Der öffentliche Personennahverkehr wird nicht auf diesen Parkplatz geführt, sondern soll möglichst privilegiert vor dem Besucherinformationszentrum (BIZ) Platz erhalten.

Einweihung im

September geplant

Nach aktueller Kostenrechnung betragen die Baukosten 885.000 Euro. Die Bauzeit ist mit drei Monaten veranschlagt. Vorgesehen ist, ab März, April 2020 Parkplatz und Kreisverkehr parallel zu realisieren, sodass die Baumaßnahme im September 2020 zur Einweihung und Eröffnung des BIZ abgeschlossen ist. Die Fahrbahn des Parkplatzes ist in Asphalt vorgesehen, die Parkflächen erhalten einen wasserdurchlässigen Aufbau aus Rasengittersteinen.

Die Entwässerung der Stellplatzfläche erfolgt über Mulden ins Waldgelände. Wasserschutzgebiete, so der Erläuterungsbericht, seien im betroffenen Bereich nicht vorhanden. Wie Bürgermeister Reinhard Schmälzle mitteilte, ist die Gemeinde Baiersbronn Herr des Verfahrens. Der Seebacher Gemeinderat gab einstimmig sein Plazet für den Bauantrag, Bürgermeister Reinhard Schmälzle befand die veranschlagte Bauzeit als kühn und hoffte, dass sie tatsächlich eingehalten werden könne.

Foto. Bertold Gallinat

Impressum - Nutzungsbedingungen - Datenschutz