Vornamen: Emilia und Elias im Land vorne
Vornamen: Emilia und Elias im Land vorne
Ahrensburg (dpa) - In der Rangliste der beliebtesten Vornamen für Neugeborene sind in Baden-Württemberg Emilia und Elias die neuen Spitzenreiter. Bundesweit lagen im zu ende gehenden Jahr Emma und Ben vorne.

In Baden-Württemberg lösen Emilia und Elias Sofia (auch Sophia) und Ben ab, die im Jahr 2018 besonders oft gewählt wurden. Das geht aus der am Montag im schleswig-holsteinischen Ahrensburg veröffentlichten Statistik des Hobby-Namensforschers Knud Bielefeld hervor. Auf den weiteren Plätzen bei den Mädchen folgen in diesem Jahr im Südwesten Emma, Sophia, Mia und Hannah. Auch bei den Jungen bleiben sehr kurze Vornamen enorm beliebt: Leon, Noah, Ben und Luca standen hier laut inoffizieller Rangliste sehr oft in den Geburtsurkunden.

Der in Ahrensburg lebende Bielefeld hat nach eigenen Angaben 177.570 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland ausgewertet. Das sei in etwa jede Vierte. Bundesweit lagen nach seiner Auswertung Emma und Ben vorne. Nichts Neues: Ben ist schon im neunten Jahr in Folge die Nummer eins, Emma nach 2014, 2017 und 2018 erneut. Bei den Mädchen sieht die Rangliste der beliebtesten Vornamen 2019 bundesweit wie folgt aus: Emma, Emilia, Hannah/Hanna, Mia, Sophia/Sofia, Lina, Mila, Marie, Ella und Lea.

Bei den Jungsnamen folgen auf Spitzenreiter Ben die Namen Paul, Finn/Fynn, Leon, Jonas, Noah, Elias, Felix, Luis/Louis und Henri/Henry.

Bei den Zweitnamen griffen Eltern der repräsentativen Stichprobe Bielefelds zufolge vor allem auf Sophie/Sofie, Marie und Maria sowie auf Alexander, Elias und Maximilian zurück. Den größten Aufwärtstrend sieht Bielefeld bei den Namen Frieda und Ella sowie Matteo und Emil.

Auch im vergangenen Jahr gab es laut dieser Auszählung Vornamen, die in Baden-Württemberg häufiger vorkamen als in anderen Bundesländern: Alessia und Cara gehören nach Angaben Bielefelds ebenso dazu wie David, Lorenzo, Romeo, Samu und Samuel.

Eine weitere Hitliste beliebtester Vornamen veröffentlicht die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) regelmäßig zur Jahresmitte. Die GfdS wird von der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz der Länder gefördert und wertet die Daten von 700 Standesämtern aus, das sollen rund 90 Prozent aller vergebenen Namen sein. Bei der Liste der Vornamen in Baden-Württemberg für das Jahr 2018 standen Marie und Elias vorne. Die Liste für das nun endende Jahr liegt noch nicht vor.

Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpa

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