Heilquelle im Ortsschild
Heilquelle im Ortsschild
Gaggenau (red) - Ab 1. Februar darf Gaggenau für seinen Ortsteil Bad Rotenfels als einzige Stadt im Landkreis die Bezeichnung "Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb" auf dem Ortsschild führen. Dies gab das Innenministerium bekannt. Insgesamt ermöglicht die Landesregierung, dass 38 Kurorte künftig ihre Kurort-Prädikate auf den Tafeln an den Ortseingängen führen können.

Damit trage man der Ortsschilderinitiative des Heilbäderverbands Baden-Württemberg Rechnung. Dieser hatte sich dafür eingesetzt, die Prädikate durch Aufnahme auf die Ortstafeln deutlicher herausstellen u können. "Diese Initiative haben wir gerne aufgegriffen und dem Wunsch der Kurorte entsprochen. Das ist eine hochwirksame Tourismusförderung: Wir stärken die Kurorte und würdigen ihre großen Anstrengungen für den Tourismus im Land", wird Innenminister Thomas Strobl zitiert.

Hinweise auf Besonderheiten möglich

Die Landesregierung kann laut Gemeindeordnung auf Antrag an Gemeinden für diese selbst oder für einzelne Ortsteile sonstige Bezeichnungen (sogenannte Zusatzbezeichnungen) verleihen, die auf der geschichtlichen Vergangenheit, der Eigenart oder der Bedeutung der Gemeinden oder der Ortsteile beruhen. Diese Voraussetzungen sind für die Kurorte im Hinblick auf die staatliche Anerkennung der entsprechenden Prädikate nach dem Gesetz über die Anerkennung von Kurorten und Erholungsorten erfüllt. Titel, die aufgrund allgemeiner kommunalrechtlicher Vorschriften amtlich verliehen worden sind, können wiederum nach dem Straßenverkehrsrecht auf der Ortstafel geführt werden.

Die Landesregierung hat die Zusatzbezeichnungen jeweils mit Wirkung zum 1. Februar 2020 verliehen, da die Entscheidung noch förmlich bekanntgemacht werden muss.

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