Arbeitslosenquote in Mittelbaden konstant
Arbeitslosenquote in Mittelbaden konstant
Stuttgart (lsw) - Die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg hat zum Jahresende hin zugenommen. Genau 200.855 Menschen waren im Dezember ohne Arbeit, wie die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Stuttgart mitteilte. Im Arbeitsmarktbezirk Karlsruhe-Rastatt blieb die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat konstant bei 3,2 Prozent.

Landesweit sind das 3771 oder 1,9 Prozent mehr als im November und 15.375 oder 8,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2019 bei 3,2 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosigkeit der Männer in Baden-Württemberg um 11,5 Prozent an, die der Frauen dagegen nur um 4,4 Prozent. Weit überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen sind laut der Behörde Ältere und Ausländer. Die mit 5,8 Prozent höchste Arbeitslosenquote im Land gab es in Mannheim.

Im Arbeitsmarktbezirk Karlsruhe-Rastatt entwickelten sich die Zahlen folgendermaßen:

Baden-Baden: Die Arbeitslosigkeit ist hier von November auf Dezember um 18 auf 1.230 Personen gestiegen. Das waren 80 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Dezember 4,2 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,6 Prozent.

Bühl: Die Arbeitslosigkeit ist hier von November auf Dezember um fünf auf 888 Personen gestiegen. Das waren 52 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Dezember 2,2 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 2,4 Prozent.

Gaggenau: Die Arbeitslosigkeit ist von November auf Dezember um 45 auf 891 Personen gestiegen. Das waren 26 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Dezember 2,8 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 2,7 Prozent.

Rastatt: Die Arbeitslosigkeit ist im Bereich Rastatt von November auf Dezember um 83 auf 2.170 Personen gestiegen. Das waren 136 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Dezember 3,4 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 3,7 Prozent.

Symbolfoto: Susann Prautsch/dpa

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