"Deutschland ist aus dem Tritt geraten"
'Deutschland ist aus dem Tritt geraten'
Berlin (gha/red) - Der Soziologe Heinz Bude setzt der wachsenden Ungleichheit in der Gesellschaft die Idee der Solidarität entgegen. Im Interview mit BT-Mitarbeiter Gunther Hartwig erläutert der Wissenschaftler, was das konkret bedeutet.

Zudem führt er aus, wem er die Umsetzung dieser Idee im politischen Spektrum am ehesten zutraut. Und: Er erklärt, wem man auf dem Flughafen seinen Koffer anvertrauen sollte.

In dem Gespräch stellte Bude fest, dass Deutschland aus dem Tritt geraten sei. Viele Menschen zweifelten mittlerweile eine Maxime des Neoliberalismus an: nämlich dass eine Gruppe aus starken Individuen auch eine starke Gesellschaft ausmache. Vielmehr setze sich die Ansicht durch, dass Ungleichheit und eine Schicht aus Superreichen entstanden sei.

Bude entdeckt aber auch eine Gegentendenz: die Sehnsucht nach Solidarität. Die werde teilweise bereits gelebt - beispielsweise in Krankenhäusern oder Schulen, wo engagierte Ärzte oder Lehrer das Wohl der Patienten oder des Kindes ganz nach vorne stellten.

Das vollständige, sehr lesenswerte Interview finden Sie in der Dienstagsausgabe des Badischen Tagblatts und im E-Paper.

Fotos: Daniel Bockwoldt/Jens Kalaene/dpa

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