KSC holt Gondorf, Pourié will gehen
KSC holt Gondorf, Pourié will gehen
Karlsruhe (red) - Der KSC leiht Jerôme Gondorf vom Bundesligisten SC Freiburg zunächst bis Saisonende aus. Treten die Blau-Weißen auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga an, verpflichten die Karlsruher den 31-jährigen Mittelfeldspieler fest für zwei weitere Jahre. Das teilt der Verein am Mittwochmorgen auf seiner Homepage mit.

Geschäftsführer Sport Oliver Kreuzer erklärte zu dem Neuzugang: "Jerôme ist ein erfahrener Erstligaspieler, ein Führungsspieler, ein Mentalitätsspieler und ein richtig guter Fußballer. Seine Spielweise und sein Auftreten werden unserem Spiel guttun.

"Ich bin sehr froh zurück in meiner Heimat zu sein und will dem KSC im Kampf um den Klassenerhalt helfen", so Gondorf.

Der 31-Jährige wurde in Karlsruhe geboren und war bereits von 2005 bis 2007 im KSC-Nachwuchs aktiv. Über den SV Spielberg und den ASV Durlach kam er dann zu seiner ersten Profistation bei den Stuttgarter Kickers. Nach anschließend vier Spielzeiten beim SV Darmstadt 98, mit denen er unter anderem in die Bundesliga aufstieg, wechselte er 2017 für eine Saison zum SV Werder Bremen. Seit 2018 schnürte Gondorf seine Fußballschuhe dann für den SC Freiburg. Insgesamt kann der Mittelfeldspieler bislang auf 110 Einsätze in der 1. Bundesliga sowie 30 Zweitligapartien zurückblicken.

Bereits zuvor war mitgeteilt worden, dass KSC-Angreifer Marvin Pourié keine Zukunft mehr beim KSC sieht.

"Marvin Pourié hat uns vor einiger Zeit mitgeteilt, dass er den Verein verlassen will", sagte Manager Oliver Kreuzer. Der Vertrag von Pourié war erst im Sommer bis 2022 verlängert worden.

Der beste KSC-Angreifer in der Aufstiegssaison aus der 3. Liga kommt in dieser Spielzeit zwar auf 16 von 18 möglichen Einsätzen, stand aber nur in der Hälfte der Partien in der Startelf. Im Sturm ist Philipp Hofmann gesetzt.

Foto: Marvin Ibo Güngör/ges

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