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Weit weg vom Pampersbomber
Weit weg vom Pampersbomber
23.11.2012 - 10:22 Uhr
Von Markus Mack

Flott sieht er aus, mit einem charakteristischen Gesicht. Die Bumerang-Scheinwerfer heben sich deutlich vom gewohnten Bild ab. Familienkutsche oder sogar Pampersbomber? Diese Frage stellt sich beim Opel Zafira Tourer nicht wirklich. Vielmehr ist die dritte Generation des Kompaktvans recht sportlich gezeichnet, und ein leuchtendes Rot macht ihn auffällig. Bei den Abmessungen hat er zugelegt, auf satte 4,66 Meter Länge, 1,93 Meter Breite und 1,69 Meter Höhe.

Der Innenraum ist praktisch. Viele Ablagen sind vorhanden für alles, was man so braucht. Die dreistöckige Mittelkonsole ist sogar verschiebbar. Das flexible Sitzkonzept wurde beibehalten. Allerdings gibt es den Tourer anders als den im Programm gebliebenen Zafira der zweiten Generation (Family) nicht ausschließlich als Siebensitzer. In den ersten zwei Ausstattungsstufen ist er ab Werk nur als Fünfsitzer erhältlich. Die Sitze sechs und sieben kosten dann 700 Euro Aufpreis. Erst in den höheren Komfortniveaus sind sie Bestandteil des Serienumfangs.

Die Sitze der zweiten und dritten Reihe können einfach um- oder hochgeklappt werden. Neu ist, dass in der zweiten Reihe drei Einzelsitze eingebaut wurden. Hat man das Lounge-Paket geordert (295 Euro), kann der Mittelplatz in eine Armlehne umgewandelt werden. Die Außensitze lassen sich in Längsrichtung um 28 Zentimeter sowie seitlich um fünf Zentimeter verschieben. In dieser viersitzigen Konfiguration haben selbst langbeinige Erwachsene keine Probleme. Das gelingt in der hintersten Reihe weniger gut. Allerdings: Der Mittelsitz in Reihe zwei ist äußerst schmal geraten.

Nicht ganz so einfach ist der Zugang zu Reihe drei. Obwohl die äußeren Sitze der zweiten Reihe durch Vorklappen einen vergleichsweise großen Raum schaffen, ist eine gewisse Beweglichkeit erforderlich.

Sparsame Eco-Flex-Version

Der 165 PS starke 2,0-Liter-Diesel hat keine Schwierigkeiten mit der Fuhre. Start-Stopp reduziert bei der Eco-Flex-Version den Spritverbrauch. Opel gibt diesen mit 5,2 Litern (CO 2 -Ausstoß: 137 g/km) an. Im Test der BT-Motorredaktion waren es rund sieben Liter, dennoch ein akzeptabler Wert für den 2,4 Tonnen schweren Van. Zum Eco-Flex-System gehören unter anderem auch die Bremsenergie-Rückgewinnung, rollwiderstandsarme Reifen, tiefergelegte Karosserie, Kühlergrill mit aktiv gesteuertem Lufteinlass sowie weitere technische Modifikationen.

Parkassistent, Berganfahrhilfe oder Lenkradheizung machen das Reisen im Zafira angenehm. Das präzise Sechsgang-Getriebe macht Schalten fast zum Vergnügen. Technische Finessen wie der radarbasierte Abstandsregel-Tempomat mit Notbrems-Funktion sowie Spurhalte-Assistent oder der Totwinkel-Warner und die Frontkamera mit ihrer verbesserter Verkehrszeichenerkennung treiben den Preis locker gen 30000-Euro-Marke.

Für den Zafira werden drei Benziner (115, 120 und 140 PS) angeboten. Das 1,8-Liter-Einstiegsaggregat mit 115 PS verfügt über eine Fünfgang-Schaltung und kostet ab 22950 Euro. Die günstigste Eco-Flex-Version (1,4-Liter-Turbo, 120 PS) ist ab 24505 Euro zu haben. Die Erdgas-Variante (1,6-Liter-Turbo, 150 PS) steht ab 27950 Euro in der Preisliste. Drei Dieselmotoren (Zweiliter-CDTI mit 110, 130 oder 165 PS) komplettieren das Angebot. Die Preise beginnen bei 25450 Euro (Eco-Flex-Version mit 130 PS ab 26805 Euro). Vier Ausstattungslinien (Selection, Edition, Sport und Innovation) stehen zur Wahl.

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