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Kleine Revolution amortisiert sich
Kleine Revolution amortisiert sich
05.12.2012 - 18:19 Uhr
Kuppenheim (fuv) - Die Energiekosten steigen, wer sich für den Bau eines Hauses entscheidet, der wird sich sicherlich viele Gedanken zum Thema Heizung und Warmwasserbereitung machen. Hardy Obert, Vertriebsleiter bei dem Kuppenheimer Massivhausbauer Heinz von Heiden, hat Tipps für Häuslebauer und eine neue Methode parat, wie die Energieeffizienz gesteigert werden kann.

"Zunächst muss man feststellen, dass durch den Atomausstieg die Strompreise steigen werden", erwähnt Obert und nennt Einsparpotenzial, um dem zu trotzen, "beim modernen Hausbau ist ja schon wirklich viel möglich in Sachen Effizienz: Wärmedämmung, energetische Hülle, Wärmepumpe, dreifach verglaste Fenster, Passivhaus, das sind die Stichworte. Zusammengefasst kann man sagen, dass schon sehr, sehr viel rausgeholt wurde, was an Effizienz und Einsparung möglich ist."

Aber es geht doch noch effizienter mit einem sogenannten Energiewendehaus. Die Idee ist eigentlich einfach: Der auf dem Dach des Eigenheims erzeugte Strom soll weitgehend selbst genutzt werden. Dazu wird ein passabler Speicher benötigt. Den gibt es jetzt. Der Solarspeicher besteht aus einer Blei-Gel-Batterie mit großer Speicherkapazität. So steht der selbstproduzierte Strom auch zur Verfügung, wenn die Sonne mal nicht scheint.

Nur wenn der Speicher leer ist, wird Strom über das öffentliche Netz bezogen. Das Eigenstromsystem beherrsche das Wechselspiel von Verbrauchen, Speichern und Einspeisen des überschüssigen Stroms ins Netz so gut, dass bis zu 80 Prozent des Strombedarfs gedeckt werden könnten, betont Obert. Diese kleine technische Revolution sei letztlich nicht mit Mehrkosten verbunden: Durch die hocheffiziente Eigennutzung senke der Verbraucher die laufenden Stromkosten deutlich und die Investition amortisiere sich.

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