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Schöne Kombinationen für viel Genuss
Bäder werden heute individuell geplant. Foto:  VDS
24.07.2014 - 16:56 Uhr
Ein Badmöbel ist ein Badmöbel. Oder eben nicht. "Gerade bei der Badeinrichtung beobachten wir in den letzten Jahren einen starken Trend zur Individualisierung", erklärt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). "Weil sich das Bad häufiger zu den angrenzenden Wohnräumen öffnet, sind Möbel immer häufiger an der Gestaltung beteiligt und aufgrund intelligenter Innenausstattungen selbst stets gut aufgeräumt." Was zu den Rennern zählt und was beachtet werden sollte? Hier die VDS-Auswahl:

Schrankmöbel aus Holz bringen eine persönliche Note und lehnen sich in ihrem Äußeren an Modelle aus dem Wohnbereich an. Eiche wirkt durch ihre Maserung und Farbe urban und neutral. Der Mix von offenen und geschlossenen Flächen verleiht Waschtisch- und Konsolenunterbauten, Regalboards und Schränken eine luftige Optik. Die Kombination heller und dunkler Flächen sorgt für Spannung. Traditionelle Handwerkskunst lässt den Landhausstil mit dekorierten Keramikgriffen und Körben in Flechtoptik aufleben.

Wertige Materialien bieten zusammen mit eher architektonisch orientierten Einrichtungen eine ruhige Kulisse, um Gesundheitsvorsorge oder einfach nur genussvolle Momente im eigenen Bad Wirklichkeit werden zu lassen. Im Trend liegen samtig matte Oberflächen in Weiß, cremigem Cashmere sowie zahlreichen Grautönen. Aktuell sind zudem glänzende Braun-, Blau- und Grün-Nuancen. Dazu passt ein zunehmend weicherer Look beim Design. Er setzt den dominierenden eckigen Lösungen fließende Rundungen entgegen.

Wer sein Bad neu möbliert, sollte an ein Gesamtkonzept denken. Badmöbellinien mit nahezu grenzenlos kombinierbaren Elementen helfen bei der individuellen Gestaltung. Wie mit einem Baukasten lassen sich Waschtische samt Armatur, Hochschränke, halbhohe Schränke, Spiegel und Spiegelschränke, Regale sowie Abdeckplatten ganz nach Wunsch zusammensetzen.

Und doch gibt es immer noch eine Steigerung, und zwar in Form von Programmen, die für eine größere Flexibilität sogar eine Verbindung mit der Sanitärtechnik eingehen - zum Zweck einer konstruktiven Einheit von Möbel, Sanitärelementen und jener Technik, die für gewöhnlich in Wand und Boden verschwindet. Nur: Hier verschwindet sie nicht. Sie wird nur gut im Schrank verstaut und im Fall einer Revision wieder hervorgeholt. Waschtisch und Wanne müssen somit nicht unbedingt an der Wand, sondern können mitten im Raum stehen. Dank integrierter Installationswände können Wasserleitungen fast überallhin verlegt werden.

Badmöbelkauf bedeutet auch, nicht die Dinge zu vergessen, die sich meist erst auf den zweiten Blick offenbaren. Wenn Kinder im Haushalt sind, gehören abschließbare Schrankfächer für Medikamente dazu. Glasablagen müssen immer so abgesichert sein, dass sie bei unsicheren Händen nicht gleich herausfallen. Ebenfalls wichtig sind Sortiersysteme. In einer intelligenten Innenausstattung für Schubladen findet jedes Accessoire seinen Platz - sei es auf rutschfesten Ablageflächen oder in praktischen Boxen. Eine helle Farbgebung und Abtrennungen helfen, die Übersicht zu behalten. Das gilt auch für integriertes LED-Licht.

Einlegeböden sollten sich in geringen Abständen verstellen, grifflose Schubladen und Türen sich auf leichten Druck öffnen und schließen lassen. In kleinen Räumen sind Spiegelschränke eine Lösung mit viel Platz. Eingebaute Steckdosen erweitern die Anschlussmöglichkeiten für Fön und Rasierer. Magnetleiste, Vergrößerungsspiegel und Ablageschale dürfen bei einer Neuanschaffung ebenfalls nicht fehlen. Das gilt auch für doppelseitig verspiegelte Türen. Ein Radio oder ein Anschluss für ein mobiles Gerät sind zumeist Garanten für wasserfestes Entertainment.(red)

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